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Zürich Schaffhausen Keine Zelte für Flüchtlinge in Zürich und Schaffhausen

Der Kanton Aargau bringt einen Teil seiner Flüchtlinge in Armeezelten unter. In den Kantonen Zürich und Schaffhausen will man von dieser Massnahme nichts wissen. Vorerst.

Flüchtlingsfrau mit Kind geht über einen Hausflur.
Legende: Flüchtlinge kommen in Zürich und Schaffhausen weiterhin in provisorischen Unterkünften in Häusern unter. Archivbild: Keystone

Die Zahl der Asylsuchenden in der Schweiz steigt wieder an. Auch im Kanton Zürich sei «die Situation in den kantonalen Unterkünften angespannt», sagt Urs Grob, Mediensprecher der Sicherheitsdirektion gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Aber: Zelte als Unterkünfte, das sei vorderhand nicht geplant.

Doppelt belegte Zimmer

Ähnlich die Situation im Kanton Schaffhausen. Im Wissen um die steigenden Asylbewerberzahlen habe man rechtzeitig Platz gesucht in kantonalen Liegenschaften, erklärt Christoph Roost vom Schaffhauser Sozialamt. Sollte der Platz dennoch knapp werden, belege man die Zimmer doppelt. Auf Zivilschutzunterkünfte oder - eben - sogar Zelte will man in Schaffhausen nur im Notfall zurückgreifen.

«Das ist als Notlösung immerhin besser als gar nichts», kommentiert Thomas Kunz, Direktor der Zürcher Asylorganisation AOZ das Thema. Aber mittelfristig sehe er Zelte nicht als Option, um Asylsuchende unterzubringen.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hochuli, Reinach
    Ich habe mir die Passagiere in den Flüchtlingsboten genauer unter die Lupe genommen und bin zum Schluss gekommen, dass nur die reichen Familien flüchten konnten. Die meisten von Ihnen trugen moderne Kleidung, hatten für die Kinder tolle Tragsäcke usw. Kaum sind sie hier stellen sie hohe Ansprüche und alle Handys usw. Die wirklich Armen konnten sowieso nicht flüchten weil sie die Schlepperbanden nie bezahlen könnten. Ich glaube man sollte endlich aufwachen und vor Ort Hilfe leisten..
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    1. Antwort von Thomas Wanner, Aarau
      Ja dann wachen Sie endlich auf und leisten Sie Hilfe vor Ort, bitte. Worauf warten Sie noch ?
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  • Kommentar von Can bIrsey, Gelsenkirchen
    Naja dann müsste die größte Stadt der Schweiz mehr sozialwohnungen bauen was nutzt alles ohne Wohnung.
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  • Kommentar von L.Leuenberger, Zürich
    Kt. Zürich hat sowieso zu wenig zahlbare Wohnungen. Jetzt werden auch die letzten Gemeindeeigenen Liegenschaften für Asylbewerber gebraucht. Es gibt genug finanzschwache Schweizer Familien, die jahrelang auf eine zahlbare Wohnung warten. Die Aufnahmepraxis dieser meistens aus Nicht-Kriegsgebieten Migranten sollte dringend revidiert werden. Junge kräftige Männer, oft bis zu 7 Jahren auf Kosten der Steuerzahler zu bewirtschaften ist ein Schlag ins Gesicht der vielen finanzschwachen CH Bürger.
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    1. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Herr Leuenberger, Ihren letzten Satz im Kommentar 22.7/17:10 h), könnte nicht treffender sein, zur gegenwärtigen "Völkerwanderung" übers Mittelmeer nach Europa! Kräftige, junge Männer zahlen den Schleppern ihr ganzes Vermögen aus, kommen nach Europa und wissen genau, dass sie im Land SCHWEIZ bis 7 Jahre lang ALLES bekommen (Unterkunft, Essen, Kleider, Arzt und jegliche Menge von Integrations-Leistungen)! Abgewiesene, solche die nicht arbeiten können (wollen!), landen zuletzt in der Sozialhilfe!
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