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Kibrom Hadgu: der älteste Lehrling der Schweiz
Aus Schweiz aktuell vom 03.01.2014.
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Zürich Schaffhausen Kibrom Hadgu: der älteste Lehrling der Schweiz

Ein 43-jähriger Flüchtling aus Eritrea, zweifacher Vater und schon bald ausgebildeter Gipser. Kibrom Hadgu ist vielleicht der älteste Lehrling der Schweiz. Er packt an und gibt alles, um in seiner neuen Heimat Fuss zu fassen.

«Ich mag die Arbeit, und die Firma ist für mich sehr gut», sagt Kibrom Hadgu, als er auf der Baustelle, wo ihn «Schweiz aktuell» besucht, mit dem Verkleiden von Innenwänden beschäftigt ist. Als Praktikant hat er seinen Arbeitgeber überzeugen können – und nun ist der Flüchtling aus Eritrea im zweiten Lehrjahr der Anlehre, mit 43 Jahren.

Neben der Arbeit besucht Kibrom Hadgu die Berufsschule, für ihn ein sehr aufwändiges Unterfangen, denn viele Wörter muss er noch nachschlagen, bis zu drei Stunden täglich investiert er in die Hausaufgaben – und das neben der Familie, Hadgu hat zwei Kinder.

Der Förderverein Cocomo hat Kibrom Hadgu bei der Intergration in die Arbeitswelt unterstützt und betreut die Familie seit Jahren. Ein grosser Aufwand, der sich lohnt: «Früher war Hadgu von der Sozialhilfe abhängig, bald aber kann er seine Familie selbst ernähren», sagt Alex della Valle vom Förderverein Cocomo Zürich.

Im Sommer schliesst der 43-jährige Lehrling seine Ausbildung ab. Doch damit nicht genug: Kibrom Hadgu: «Danach würde ich gerne eine Weiterbildung machen, und irgendwann als Vorarbeiter oder Bauführer arbeiten!»

Mehr dazu heute um 19.00 auf SRF1 in «Schweiz aktuell».

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Herbert Nuk , Matzingen
    Flüchtlinge weisen in der Regel immer einen massiv hohen Anteil an Frauen, Kindern. Alten und Kranken auf. In der Schweiz sind es stets kräftige junge Männer. Erstaunlich!
  • Kommentar von Marie-Luise Reck , Turbenthal
    Gibt es auch so eine Förderung für Schweizer ü- 45, wen ja wo.
  • Kommentar von S.Frehner , Matzingen
    SRF sollte uns häufiger Flüchtlinge im Alltag zeigen! Es ist höchste Zeit, diese unsäglichen Vorurteile, die uns die SVP in den letzten Jahrzehnten eingetrichtert hat, abzubauen.
    1. Antwort von Björn Christen , Bern
      @Frehner - Sie nennen es Vorurteile, diejenigen, die in der Realität leben nennen es - Realität. Dieser Mann ist eine positive Ausnahme und ganz sicher nicht die Norm für afrikanische Flüchtlinge in der CH und Europa generell. Aber Menschen wie dieser Kiborm sollten die Norm für unser Flüchtlingswesen werden - wer die Finger nicht aus dem Arsch nimmt und etwas für (s)eine Zukunft auf eigenen Beinen tut, kann wieder packen und gehen. Wir sind nicht das Sozialamt der Welt!
    2. Antwort von Peter Stuber , Schaffhausen
      Ich finde es völlig ausreichend, wenn unsere Bevölkerung die "Flüchtlinge im Alltag" tagtäglich LIVE sieht.
    3. Antwort von E. Breitenmoser , Embrach
      @Björn: Wir sind nicht der braune Sumpf der Welt. Miesmenschen, Schlechtmenschen, Bösmenschen und alle anderen Menschenverachter können packen und gehen.