Zum Inhalt springen

Header

Audio
Flugreisen: Zürichs Angestellte könnten vorbildlicher sein.
abspielen. Laufzeit 01:59 Minuten.
Inhalt

Klimaschädliches Reisen Stadtzürcher Angestellte sollen weniger fliegen

962 Flugreisen gehen für das vergangene Jahr auf das Konto der städtischen Angestellten. Vier Jahre zuvor waren es noch knapp 100 Flüge weniger. Diese Zahlen gehen aus einer Stadtratsantwort auf eine GLP-Anfrage hervor.

Zahlen, die sich schlecht mit dem 2000-Watt-Ziel vereinbaren lassen, auch wenn die Flüge alle CO2-kompensiert sind. Dies sei auch der Stadt klar, sagt Patrick Pons, Sprecher des zuständigen Finanzdepartementes: «Ziel ist, dass wir diese Flugreisen wieder reduzieren.»

Wir müssen diesen Trend wieder wenden.
Autor: Patrick PonsSprecher Stadtzürcher Finanzdepartement

Eigentlich ist im Personalreglement klar festgehalten, wann die 28'000 städtischen Angestellten das Flugzeug nehmen dürfen. Kurz und Mittelstreckenflüge sind zu vermeiden. Bis zu einer Reisezeit von sechs Stunden soll wenn möglich die Bahn benutzt werden. Das Reglement, so Patrick Pons, werde auch sehr gut eingehalten.

Ausnahmen aus zeitlichen Gründen

Aber es liessen sich nicht alle Flugreisen vermeiden: Wenn etwa ein Stadtrat einen Kongress in Übersee besuche, die Flughafenfeuerwehr zu Ausbildungszwecken ins Ausland müsse oder das Elektrizitätswerk eine Windkraftanlage im hohen Norden besichtige.

Und dann gibt es laut Patrick Pons auch noch Ausnahmen. Diese müssen von der Departementsleitung bewilligt werden: «Ein fiktives Beispiel: Der IT-Chef, der am Abend einen Krisenfall im Rechenzentrum lösen muss und am nächsten Morgen eine Sitzung in Paris hat. Dieser Fall würde wohl bewilligt.»

Der Stadtrat will sich jetzt vertieft mit dem Thema Flugreisen auseinandersetzen und auch prüfen, ob es eine Verschärfung des Personalreglements braucht.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Das ist auf jeden Fall unbedingt und längst zu veranlassen: sämtliche Staatsangestellte - egal in welcher Position -, dürfen in der Schweiz nicht herumfliegen! In diesem Mini-Land, sollen/können die Herr- und Damenschaften bequehm mit der ÖV reisen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von W. Pip  (W. Pip)
    "Ausnahmen aus zeitlichen Gründen" - dieses Argument deckt auch 90% meiner eigenen Autofahrten sowie meine spärlichsten Flugreisen ab. Ich könnte mehr Zeit einplanen, aber wenn das unsere grün-rote Verwaltung und Regirung nicht kann, warum soll ICH mir dann darüber Gedanken machen? Häsch mi?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen