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Ein Mann mit einem Kreuz auf dem Rücken geht durch Zürich.
Legende: Gefolgt von Journalisten und immer weniger werdenden Zuschauern: Die Aktionskünstler auf ihrem Marsch durch Zürich. Keystone
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Zürich Schaffhausen Köppel-Voodoo: Fauler Zauber am Stadtrand

Die umstrittene politische Theaterperformance «Schweiz entköppeln» hat am Freitagabend im Zürcher Theater Neumarkt nur etwa 10 Minuten gedauert. Dann zog der Theaterdirektor die Notbremse und stoppte die Aktion.

Nachdem Co-Theaterdirektor Peter Kastenmüller die Aktion abgebrochen hatte, lud Aktionskünstler Philipp Ruch die rund 150 Theatergäste ein zu einer Prozession zum Wohnort von SVP-Politiker und «Weltwoche»-Herausgeber Roger Köppel.

«Denkt an die Mitarbeitenden des Theaters»

Offiziell gehöre dieser Marsch nach Küsnacht nicht mehr zur Neumarkt-Veranstaltung, sagte Ko-Direktor Peter Kastenmüller im Rahmen der Performance. «Denkt an die Mitarbeitenden des Theaters.» Der Aktionskünstler zog darauf mit seinen Darstellern und einer stetig schwindenden Schar an Interessenten durch die Stadt, dem See entlang und Richtung Zürichhorn, bis zur Stadtgrenze. Dort gab es dann doch noch etwas Voodoo-Hokuspokus. Es wurde Erde angezündet.

Das Publikum – noch etwa 30 Personen und Journalisten waren bis zum Schluss geblieben - reagierte verhalten. «Langweilig», lautete ein Kommentar. Die Pläne des Aktionskünstlers Ruch warfen in diesen Tagen vor allem in politischen Kreisen hohe Wellen. Kritik gab es von rechts bis links. Die Forderung wurde laut, dass dem Theater die Subventionen gestrichen werden sollen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller  (panasawan)
    So ein künstlerisch verpacktes Kindergarten-Spiel der grenzwertigen Art. Demaskierend ist es allemal. - Wirklich amüsant, was da einzelne Kunstschaffende hervorbringen, aber leider sehr dürftig und von sehr infantiler Gestalt. Bleibt nur zu hoffen, dass da mit diesem Kreuz und dem Marsch und dem Marsch von Philippe Ruch als Kreuzträger ohne Dornenkrone, nicht gleich auch noch regliöse Gefühle verletzt wurden. - Der Künstler sollte vielleicht mal mit dem Nach-Denken beginnen.
  • Kommentar von Hans Haller  (panasawan)
    Ich frage mich, wie viele Blogs zu diesem Thema geblockt werden mussten? - (smile)
    1. Antwort von Heiri Kugler  (Heiri Kugler)
      H Haller: Sehr gute Frage...
  • Kommentar von M. Roe  (M. Roe)
    Es ist für mich ganz klar, dass ein Theater, das solche Akteure hat, diese sofort entlässt. Denn solche Anarchisten und Hetzer brauchen wir nicht in der Schweiz. Dafür dass diese Person eine Theater für seine "Schandtaten" benutzte, soll er auch noch eine hohe Busse bezahlen. Ich hoffe, dass man ihn anzeigt, denn das ist in der Schweiz der einzige Weg. Herr Köppel und die SVP dürfen sich solche Dinge nicht gefallen lassen, und die Justiz soll nun mal zeigen, dass sie eine "Justiz" ist.