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Die erste Bauetappe: eine Art Operation am offenen Herzen
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Komplizierte Logistik Wie das Zürcher Unispital während der Bauphase funktionieren soll

Betten abseits der Baustellen, zwei Neubauten und Auslagerungen der ambulanten Behandlungen – die Neubaupläne bis 2026

Der Um- und Neubau des Universitätsspitals gleicht einer Operation am offenen Herzen. Das Bauprojekt des Architektenteams Christ & Gantenbein ist das Herzstück des neuen Universitätsspitals (USZ). In die beiden neuen Gebäude kommen Notfallstation, Operationssäle und ein neues Bettenhaus mit Einzelzimmern.

  • Kostenpunkt der ersten Etappe: 600 Millionen Franken. Das USZ finanziert die Gesamterneuerung selbst.
  • Während der ganzen Bauzeit geht der Betrieb weiter. Notfälle werden angenommen und Patienten operiert und behandelt.
  • Die Vorarbeiten für die erste Etappe dauern bis 2021. Bis dann soll das erste Baufeld geräumt werden.

Das alles sei eine grosse Herausforderung, so der Präsident des Spitalrats, Martin Waser: «Wir bauen vier oder fünf Jahre. Und das ist eine grosse Belastung mit Lärm, Staub. Wir müssen das so organisieren, damit unsere Patientinnen und Patienten nicht darunter leiden.»

Wenn es gut läuft, merkt der Patient nichts von der Bauerei.
Autor: Martin WaserPräsident Spitalrat USZ

Um den Betrieb des Spitals so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, platziert das USZ die Bettenabeitlungen möglichst abseits der Baustellen.

Diverse Auslagerungen

Damit das Universitätsspital Platz schaffen kann für die Baustellen, werden verschiedene Bereiche ausgelagert. Das sind Bereiche, die nicht zwingend auf dem Spitalareal in Zürich untergebracht werden müssen. So sind mehrere Forschungseinheiten bereits nach Schlieren umgezogen. Ende 2019 sollen 600 Mitarbeitende aus der Administration ein neues Bürogebäude in Stettbach beziehen. Und ab 2020 wird ein Grossteil des ambulanten Geschäfts an den neuen Standort im Flughafen angesiedelt, und zwar im Gebäudekomplex «The Circle.»

Auf Provisorien möglichst verzichten

Die jetzige Notfallstation soll in Betrieb bleiben, bis die neue erstellt ist, erklät Spitaldirektor Gregor Zünd. So sollen Provisorien verhindert werden. Einzig bei den Patientenzimmern gibt es Provisorien, damit der Lärm für die Patienten minimal gehalten werden kann. Es gebe zudem gute Gründe dafür, dass es im neuen Bettenhaus nur Einzelzimmer gebe, so Zünd weiter. Denn so könne die Infektionsrate deutlich gesenkt werden. Das sei unter dem Strich auch kostengünstiger.

Die Spitalleitung hofft, dass die Bauarbeiten nicht durch Rekurse verzögert werden. Denn das würde zu Mehrkosten führen.

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