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Kopf-an-Kopf-Rennen Wer holt den siebten Sitz in der Zürcher Regierung?

Eine Umfrage zeigt: Das Rennen um die freiwerdenden Sitze im Regierungsrat dürfte enger werden, als erwartet.

Legende: Audio Doch noch Spannung im Zürcher Regierungsratswahlkampf abspielen. Laufzeit 02:09 Minuten.
02:09 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 25.01.2019.

In zwei Monaten wählt der Kanton Zürich ein neues Parlament und eine neue Regierung. Frei werden die Sitze von Regierungsrat Markus Kägi (SVP) und Regierungsrat Thomas Heingier (FDP).

Eine Umfrage der NZZ und der Forschungsstelle Sotomo zeigt nun, dass das Rennen um den siebten und letzten Regierungsratssitz enger werden könnte, als erwartet.

Gemäss der Umfrage ginge der siebte Sitz an FDP-Kantonsrat Thomas Vogel. Sein Vorsprung auf den Kandidaten der Grünen, Martin Neukom, ist allerdings ziemlich klein. Nur fünf Prozentpunkte liegt Neukom hinter Vogel.

Grüne erfreut, FDP gelassen

Marionna Schlatter, Präsidentin der Grünen Kanton Zürich, freut sich über die guten Umfragewerte ihres Kandidaten. Überrascht ist sie nicht. Sie glaubt, dass die Werte zeigen, wie unzufrieden die Zürcher Bevölkerung mit der aktuellen Zusammensetzung des Regierungsrats ist.

Die Umfrage zeigt, wie unzufrieden die Bevölkerung mit der aktuellen Regierung ist.
Autor: Marionna SchlatterPräsidentin Grüne Kanton Zürich

Trotz der knappen Umfragewerte: FDP-Präsident Hans-Jakob Bösch macht sich überhaupt keine Sorgen. «Wir sind erst gerade in den Wahlkampf gestartet.» Die FDP habe noch genügend Zeit, Thomas Vogel bekannter zu machen.

Wir haben genügend Zeit, um Thomas Vogel noch bekannter zu machen.
Autor: Hans-Jakob BöschPräsident FDP Kanton Zürich

Das beste Resultat würde laut der Umfrage übrigens SP-Regierungsrat Mario Fehr erzielen, gefolgt von Ernst Stocker (SVP) und Carmen Walker Späh (FDP). Die Plätze vier, fünf und sechs würden gemäss dieser Umfrage Silvia Steiner (CVP), Natalie Rickli (SVP) und Jacqueline Fehr (SP) belegen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Peter Frei (Peter Frei)
    Der FDP-Sitz wackelt, weil nur 39% der SVP-Wähler dem FDP-Kandidaten die Stimme geben werden. Viele SVP-Wähler haben die Nase gestrichen voll von der FDP, deren Wählerschaft regelmässig gegen SVP-Kandidaten stimmt (z.B. jeweils Ständerat usw.), und dass die FDP den Rahmenvertrag als ausführende Gehilfin von Economiesuisse durchsetzen will. Die SVP-Wähler werden bei Wahlen nicht mehr die nützlichen Idioten spielen. Der Linksrutsch innerhalb der FDP und das SVP-Bashing bekommt jetzt die Quittung
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