Lieber Fussball schauen mit Freunden als grosse «public viewings»

Die Fussball-WM in Brasilien ist nicht nur geografisch weit weg. Kaum jemand interessiert sich nämlich dafür, im Juni ein öffentliches Fussballschauen mit Grossleinwand zu organisieren.

Zwei kleine Fernseher stehen in Freien, mehrere Personen sitzen davor. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Lieber ein «public viewing» in kleinem Rahmen. Es gibt kaum Pläne für grosse Leinwände während der Fussball-WM 2014. Keystone

In der Stadt Zürich ist nur gerade ein einziges Gesuch für ein «public viewing» eingegangen. Die Grossleinwand soll im Rahmen eines Quartierfestes und nur für zwei Tage aufgestellt werden. Der Trend zu solchen Grossveranstaltungen sei wohl vorbei, vermutet Reto Casanova vom Zürcher Polizeidepartement im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

Viele Gartenrestaurants würden einfach Fernseher aufstellen, Grossleinwände seien eher nicht gefragt: «Der grosse Hype war zur Zeit der EM in der Schweiz, seither hat es nachgelassen.» Wenn die Bildschirme oder Leinwände auf privatem Grund nicht grösser als 3 Meter in der Diagonalen sind, dann braucht es keine Bewilligung von der Stadt Zürich.

Auch in Winterthur hält sich der Ansturm auf Bewilligungen in Grenzen. Bisher sind bei der Polizei zwei Anfragen eingereicht worden.