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Legende: Audio Interview mit ZSG-Sprecherin Wiebke Sander über die Zwangspause der Limmatschiffe abspielen. Laufzeit 03:48 Minuten.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 23.07.2019.
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Limmatschiffe bleiben im Hafen Zu heiss für «Felix» und «Regula»

Wegen der Hitze fahren die Limmatschiffe vorübergehend nicht mehr. Der Unterbruch dauert voraussichtlich bis Donnerstag.

Das Problem sind die Glasdächer der drei Schiffe «Felix», «Regula» und «Turicum». Unter den Glasdächern wird es bei Hitze unerträglich heiss.

Limmatschiffe dürfen nicht mehr fahren

Im Inneren der Schiffe könne die Temperatur über 40 Grad betragen, so ZSG-Sprecherin Wiebke Sander. Wenn es an mehr als zwei Tagen über 33 Grad heiss ist, stellt die Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) den Betrieb deshalb ein.

Die heissen Temperaturen kann man den Gästen nicht zumuten.
Autor: Wiebke SanderZSG-Sprecherin

Der Unterbruch daure voraussichtlich bis und mit Donnerstagabend. Ob die Schiffe ab Freitag wieder fahren, hängt davon ab, ob die Temperaturen sinken. Auch in den letzten beiden Jahren mussten die Limmatschiffe wegen Hitze vorübergehend am Steg bleiben.

Wieso gibt es keine andere Lösung? ZSG-Sprecherin Wiebke Sander nimmt Stellung.

SRF News: Warum muss die Schifffahrt eingestellt werden? Könnte man nicht die Fenster öffnen oder eine Lüftung einbauen?

Wiebke Sander: Es gibt keine Möglichkeiten, die Limmatboote zu klimatisieren, die Fenster können nicht geöffnet werden und auch Durchzug ist nicht möglich, weil es nur auf einer Seite des Schiffes einen Einstieg gibt.

Warum sind die Boote so konstruiert?

Die Boote sind schon fast 30 Jahre alt. Wahrscheinlich war es damals einfach Standard, die Boote so zu konstruieren. Eine Nachrüstung kommt nicht in Frage, für eine Klimaanlage hat es schlicht zu wenig Platz.

Gibt es Pläne für neue Boote?

Es gibt tatsächlich Pläne für eine Neubeschaffung. Wir sind aktuell daran, einen Anforderungskatalog für neue Limmatboote zu erstellen. Die Ausschreibung für neue Limmatboote soll noch diesen Sommer erfolgen.

Das Interview führte Nicolas Hofmänner.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    ....es gibt hier meines Erachtens nichts zu reklamieren. Auch wir durchschnittlich verwöhnten "Helvetier" haben uns diesen verantwortungsvollen Massnahmen zu fügen.
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Die Natur ist stärker als wir Menschen. Zum Glück! Sonst würden wir uns ihrer noch gänzlich bemächtigen. Es ist statistisch erwiesen, dass wir tatkräftig zum Aufheizen des Klimas beitragen. Herr Heckendorn: Natürlich gab es schon in der 60-er-Jahren zahlreiche Hitzetage in Zürich. Aber diese haben sich in den letzten ca. 30 Jahren deutlich gehäuft. "Das schleckt keine Geiss weg". Ich finde es wichtig, die Schifffahrt zu unterbrechen - auch aus Verantwortung für unsere Gesundheit. Logisch!
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  • Kommentar von Peter Heckendorn  (Heck)
    Die Statistik zeigt es klar. Auch in den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts gab es zahlreiche Tage in Zürich, an denen die Temperaturen deutlich über 30 Grad lagen und niemand hat sich darüber aufgeregt, sondern man hat die Wärme genossen. Heute geistert die Klimahysterie in den Köpfen herum und wenn es so warm wird wie auch schon vor 40 oder 50 Jahren, wird das in den Medien als absolute Katastrophe dargestellt.
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    1. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Herr Heckendorn: Das ist wohl eher eine Darstellung aus rein ökonomischem Blickwinkel. Es gibt noch andere mindestens so wichtige Sichtweisen...
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