Magistrale Kritik wegen Krankenkassen-Prämienerhöhung

Die Zürcher Gesundheitsdirektion setzt sich für tiefere Krankenkassenprämien 2015 ein. Sie kritisiert die geplante Erhöhung für Zürich als «ungerechtfertigt und nicht plausibel».

Kärtchen verschiedener Schweizer Krankenkassen in einem runden Kreis angeordnet. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bei welcher Krankenkassen man auch versichert ist, die Prämien steigen und steigen. Keystone

Der Kanton Zürich hat die Gesundheitskosten besser im Griff als andere Kantone. Das belegen die neusten Zahlen, die der Zürcher Gesundheitsdirektion vorliegen. Diese zeigen, dass die Gesundheitskosten im Kanton Zürich gegenüber der Schweiz unterdurchschnittlich wachsen.

Aufgrund dieser Kostenentwicklung im Kanton Zürich fordert der Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger auch eine unterdurchschnittliche Erhöhung der Zürcher Krankenkassenprämien.

Gesundheitsdirektion interveniert beim Bund

Die provisorischen Unterlagen zu den Prämien 2015 zeigen jedoch ein gegenteiliges Bild.: Für die Zürcherinnen und Zürcher haben viele Krankenversicherer dem Bundesamt für Gesundheit überdurchschnittliche Prämiensteigerungen zur Genehmigung eingereicht. Das will die Zürcher Gesundheitsdirektion nicht akzeptieren. Sie hat deshalb beim Bund und bei den Versicherern interveniert und fordert, dass die Prämienerhöhungen auf ein korrektes Mass korrigiert werden.