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«Wenn wir im gleichen Stil weitermachen, schaffen wir es nicht»
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Mehr günstige Wohnungen «Auch private Anbieter müssen verpflichtet werden»

Christian Portmann hat als Präsident der Wohnbaugenossenschaften Zürich allen Grund zur Freude, denn der Regionalverband feiert sein 100-jähriges Jubiläum. Zur Feier gibt es während vier Monaten eine Ausstellung in der Villa Bellerive im Zürcher Seefeld. Als «Regionaljournal Wochengast» wirft Christian Portmann zum runden Geburtstag einen Blick in die Zukunft und erklärt, was es braucht, damit es in der Stadt und auch dem übrigen Kanton Zürich noch mehr günstige Wohnungen gibt.

Christian Portmann

Christian Portmann

Präsident der Wohnbaugenossenschaften Zürich

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Christian Portmann, geboren 1962, ist in Dietlikon und Volketswil aufgewachsen. Er studierte Rechtswissenschaft an der Universität Zürich und arbeitete später unter anderem an der ETH. Seit 2014 ist er als selbständiger Berater tätig, seit Mai 2018 präsidiert er die Wohnbaugenossenschaften Zürich.

SRF: Bis 2050 sollte ein Drittel aller Wohnungen in der Stadt Zürich von einer Genossenschaft angeboten werden. Schaffen Sie das?

Christian Portmann: Wir sind skeptisch. Wenn wir im gleichen Stil weitermachen, schaffen wir es nicht. Es gibt in Zürich keine grossen Brachen, also alte, freie Industrieflächen, mehr. Die ganze Immobilien-Branche muss neue Wege gehen. Es braucht auch einen gewissen Anteil an gemeinnützigen Wohnungen bei Privaten.

Wie wollen Sie das erreichen?

Christian Portmann: Die Stimmberechtigten im Kanton Zürich haben mit einer Anpassung im Planungs- und Baugesetz diesem Vorgehen im Prinzig schon zugestimmt. Nun geht es an die Umsetzung, aber das dauert noch eine Weile. Das muss nun auch in den Gemeinden umgesetzt werden. Wir wollen aber das Jubiläumsjahr unseres Verbandes nutzen, um mit allen Beteiligten bei Parteien und Gemeinden ins Gespräch zu kommen.

Wie sieht es ausserhalb der Stadt Zürich mit genossenschaftlichem Wohnen aus?

Christian Portmann: In der Agglomeration hat es noch viel Potenzial. Aber auch am rechten Seeufer sehen wir Möglichkeiten. Junge können häufig nicht dort bleiben, weil es an günstigen Wohnungen fehlt. Auch da sind wir mit den Gemeinden im Gespräch.

Das Gespräch führte Hans-Peter Künzi. Sie finden das Interview in voller Länge als Audiofile in diesem Artikel.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Jetzt will man also auch noch bei privaten Liegenschaftenbesitzer Zwangsquoten schaffen. Was ist das Nächste? Ausländerquoten für Wohnungen? Anstatt endlich diese unsoziale Zuwanderung abzustellen, welche andere Länder ausblutet und uns riesige Probleme schafft. Oder will man auf diese Art den Sozialismus in der CH etablieren? Alles so in den Sumpf fahren, dass nur noch der Staat bestimmt?
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    1. Antwort von Pascal Zürich  (PascalZH)
      Da spürt man ganz klar Ressentiments gegen Ausländer aus Deinem Beitrag heraus. Dafür solltest Du Dich schämen. In anderen Ländern, ja sogar in den USA ist es gang und gäbe, dass man dort in Hochhäusern einen Teil für gemeinnützigen Wohnungen bereitstellen muss. Und sogar viele Schweizer Familien haben z.T. grosse Mühe bezahlbare Wohnungen an zentraler Stelle zu finden. Umd wenn Du die Zuwanderung ansprichst, wer bitte erhöhte denn wegen diesen die Preise? Natürlich die privaten!
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