Mehr Physik, Chemie und Biologie für Zürcher Schüler

Volks- und Mittelschüler im Kanton Zürich werden sich künftig mehr mit naturwissenschaftlichen und technischen Fragen auseinandersetzen: Mit verschiedenen Massnahmen werden diese Fächer stark gefördert, wie Bildungsdirektorin Regine Aeppli (SP) am Freitag vor den Medien ausführte.

Zwei Schülerinnen während des Chemieunterrichts Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Auch der Chemieunterricht soll mehr Gewicht erhalten an den Zürcher Schulen. Keystone

Alarmrufe von Hochschulen und Wirtschaft hatten die Neuorientierung angestossen. Es gebe zu wenig Studierende beziehungsweise zu wenig Fachkräfte in den Bereichen Naturwissenschaft und Technik (NaTech).

Am wirksamsten sei diese Förderung, wenn man dort ansetze, wo «die Hebelwirkung am grössten» sei, sagte Aeppli : bei der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften, bei geeigneten Lehrmitteln und beim kind- und jugendgerechten Unterricht

An der Pädagogische Hochschule (PHZH) haben deshalb in der Primarlehrerausbildung ab diesem Schuljahr die Naturwissenschaftsfächer einen höheren Stellenwert.

In den ersten drei Jahren des Langzeitgymnasiums, die in die obligatorische Schulzeit fallen, wird die Anzahl NaTech-Lektionen in Biologie, Physik und Chemie aufgestockt.