Mehr Türen, weniger Verspätungen

Knallrot wie eh und je, aber mit einer zusätzlichen, fünften Türe. So präsentiert sich der neuste Gelenkbus von Stadtbus Winterthur. Die zusätzliche Türe soll Verspätungen vermeiden.

Eine zusätzliche fünfte Türe: Damit sollen Verspätungen an den Haltestellen vermieden werden. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Schweizer Premiere: Ein 18 Meter langer Bus mit fünf Türen. zvg

18,75 Meter lang ist das Fahrzeug der neuen MAN-Flotte. Für ein Fahrzeug dieser Länge sei eine fünfte Türe eine Schweizer Premiere, erklärt Reto Abderhalden, Sprecher von Stadtbus Winterthur.

Dank der zusätzlichen Türe können mehr Passagiere ein- und aussteigen.

Damit sollen weitere Verspätungen vermieden werden, obwohl immer mehr Passagiere mit den Winterthurer Bussen unterwegs sind, so Abderhalden weiter.

Sitze werden am morgens und abends hochgeklappt

Die Busse verfügen über weitere Neuerungen. So sind die Trittbretter beleuchtet, um das Ein- und Aussteigen für sehbehinderte Passagiere zu erleichtern. Ausserdem kann der Chauffeur einzelne Sitze hochklappen. Damit wird die Kapazität während der Hauptverkehrszeiten am Morgen und am Abend erhöht.

Der erste neue Bus soll nächste Woche den Betrieb aufnehmen. Insgesamt hat Stadtbus Winterthur neun dieser neuen Gelenkbusse bestellt. Die Kosten für alle Fahrzeuge betragen rund vier Millionen Franken.