Mehr zahlen fürs Schwimmbad: Zürcher bleiben gelassen

Eine ganze Reihe neuer Bestimmungen treten ab Januar in Kraft. Von den meisten Neuerungen merkt die Bevölkerung indes wenig. Die höheren Eintrittspreise in den Schwimmbädern der Stadt Zürich sind da eine Ausnahme. Doch die Badegäste scheinen die Preiserhöhung gut zu akzeptieren.

Zwei Crawler im Hallenbad Oerlikon Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ein flotter Crawl im Hallenbad (Aufnahme aus Oerlikon): Dafür muss man ab 2015 tiefer in die Tasche greifen. Keystone

8 statt 7 Franken der Einzeleintritt für Erwachsene, 110 statt 100 Franken für die Sommersaison und 240 statt 220 Franken für die Jahreskarte. Wie diese Beispiele zeigen, steigen die Bäderpreise in Zürich nicht exorbitant, aber doch spürbar.

«Die Leute haben grosses Verständnis»

Von einem Run etwa auf die (noch) günstigen Jahreskarten merkt man an den Kassen aber nichts: «Unsere Gäste bleiben gelassen. Ich glaube, sie haben grosses Verständnis, denn es gab enorm lange keine Preiserhöhung», sagt etwa Sven Hirt, Betriebsleiter des Hallenbads Altstetten. Ähnlich tönt es aus dem City-Hallenbad. Es hätten sich nur vereinzelt Schwimmerinnen und Schwimmer noch eine günstigere Jahreskarte gesichert, so Betriebsleiter Marc Welti.

Neue Spielregeln für die ZKB

Die höheren Bäderpreise sind nur eine von vielen neuen Bestimmungen, die 2015 in den Kantonen Zürich und Schaffhausen in Kraft treten. Die gewichtigste Gesetzesrevision betrifft wohl die Zürcher Kantonalbank. Für die ZKB gelten neue Spielregeln, wobei ihr der Kantonsrat deutlich weniger Freiheiten eingeräumt hat, als sie es sich gewünscht hat.