Mieterverband ist mit neuer BZO zufrieden

Während die meisten Parteien keine Freude haben an der neuen Bau- und Zonenordnung der Stadt Zürich, spricht der Mieterverband von einem Schritt in die richtige Richtung. Ganz anders der Hauseigentümerverband: Für ihn ist der neue BZO-Vorschlag des Stadtrats eine Enttäuschung.

Vogelperspektive auf Zürich West mit dem Prime Tower. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Mieterverband und der Hauseigentümerverband teilen ihre Sicht auf Zürich nicht. Keystone

Bei den Parteien löste die Bau- und Zonenordnung, die der Zürcher Stadtrat am Mittwoch vorgestellt hatte, keine Begeisterung aus. Auch beim Mieterverband verfällt man nicht in Jubel, aber nach einer ersten Analyse meint die Geschäftsleiterin des MV Zürich, Felicitas Huggenberger: «Grundsätzlich sind wir froh, dass Aufstockungen nicht flächendeckend kommen.» Die neue BZO geht ihrer Meinung nach in die richtige Richtung.

HEV kritisiert neue BZO

Kritischer die Bilanz des Präsidenten des Zürcher Hauseigentümerverbands, Albert Leiser: «Zürich hat eine Chance verpasst». Und im Gespräch mit dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» prophezeit der FDP-Gemeinderat Leiser, dass es bald ein Heer von Baupolizisten gebe, die die Eigentümer kontrollieren. Dies deshalb, weil der Stadtrat in der neuen BZO festschreiben will, dass private Hauseigentümer einen bestimmten Anteil der Wohnungen zur Kostenmiete zur Verfügung stellen müssen.