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Ein neues Lohnsystem für die Stadtzürcher Angestellten
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Mindestens 4100 Franken Lohn Stadt Zürich will als Arbeitgeberin mithalten können

Es ist ein altes Anliegen der Stadt Zürich, dass es ein neues Lohnsystem braucht. Nun liegen die Vorschläge des Stadtrats auf dem Tisch und sie umfassen eine ganze Reihe von Änderungen:

  • Der Mindestlohn für alle städtischen Angestellten soll neu bei monatlich 4100 Franken brutto liegen, anstatt wie bisher bei 3655 Franken.
  • Die anrechenbare Berufserfahrung soll von 15 auf 25 Jahre erhöht werden.
  • Die Lohnentwicklung soll nicht mehr direkt ans Jahresendgespräch gekoppelt sein.
  • Wie bisher soll der Lohn auf Basis von Funktion, Erfahrung und Leistung zusammengesetzt sein.

Die neue Regelung biete dem städtischen Personal im Vergleich zur aktuellen Regelung eine individuellere und «gerechtere» Entlöhnung, sagt der zuständige Stadtrat und Finanzvorstand Daniel Leupi (Grüne). So erhielten neu etwa Mitarbeitende mit viel Erfahrung zusätzliche Perspektiven in der Lohnentwicklung. Und die Mitarbeitenden mit den tiefsten Löhnen sollen dank einem höheren Mindestlohn besser mit den teuren Lebenshaltungskosten Schritt halten können.

Mehrkosten von sechs Millionen Franken

Am Grundkonzept des städtischen Lohnsystems wird jedoch festgehalten. Konkret besteht ein Salär auch künftig aus den drei Komponenten Funktion, Erfahrung und Leistung. Dieses System stelle die Lohngerechtigkeit sicher und damit auch dem Anspruch nach «gleichem Lohn für gleichwertige Arbeit».

Die Vorschläge für das überarbeitete Lohnsystem der Stadt Zürich müssen noch vom Zürcher Stadtparlament gutgeheissen werden. Der Stadtrat rechnet damit, dass in den ersten vier Jahren nach der Einführung zusätzlich sechs Millionen Franken benötigt werden, um die individuellen Lohnanpassungen zu finanzieren.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Hans-Ulrich Rechsteiner  (Rechi)
    Das ist gut so. Aber das Geld soll von den Spitzenbeamten und den Parlamentariern genommen werden und nicht etwa von höheren Steuern
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    1. Antwort von Rolf Bolliger  (jolanda)
      Es war und ist immer die einzige Geldquelle der Linken: "Umverteilen"! Herr Rechsteiner, ein Fahrdienstleiter beim ZVV, ein Tramführer oder ein Buschauffeur hat nun mal eine höhere berufliche Verantwortung zu tragen, als ein Reinigungsarbeiter ohne Sprachkenntnisse! Klar, es braucht alle, damit alles funktioniert! Eine Stadt oder der Kanton kann sich ein Mindest-Grundlohn von 4100.- Fr. mit den Steuergelder leisten! Aber fragen Sie mal ein Gemüsebauer oder Wirt über diesen Mindestlohn!
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