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Zürich Schaffhausen Mit Rayonverboten gegen die Kriminalität von Asylbewerbern

Das Migrationsamt vom Kanton Zürich hat 2013 fast 800 sogenannte Rayonverbote gegen Asylbewerber ausgesprochen. Das sind fast dreimal so viele wie im vergangenen Jahr. Und die Massnahme wirke, sagen die Verantwortlichen. Die Kriminalität sei weiter zurückgegangen.

Fassade des Migrationsamtes und die Hinweistafel
Legende: Das Migrationsam des Kantons Zürich lässt die Zahl der Rayonverbote ansteigen. Keystone

Der Arabische Frühling hat auch im Kanton Zürich seine Spuren hinterlassen. Als Folge davon kamen immer mehr Asylbewerber aus Nordafrika in die Schweiz. Im gleichen Zeitraum stieg die Kleinkriminalität im Kanton Zürich an. 2012 machte die Polizei Druck auf das Migrationsamt des Kantons Zürich. Dieses zog die Konsequenzen und reagierte mit Rayonverboten gegen kriminelle Asylbewerber. Die Massnahme habe gewirkt, bilanzierte die Polizei Ende Jahr.

So viele Verbote wie noch nie

Weil die Ergebnisse so positiv ausfielen, setzte das Migrationsamt die Rayonverbote auch in diesem Jahr als Massnahme gegen kriminelle Asylbewerber ein. Von Januar bis November 2013 wurden 783 Rayonverbote ausgesprochen, so viele wie noch nie. Die Rückmeldungen der Polizei seien weiterhin positiv, sagt Marc Schmid, Sprecher des Migrationsamtes im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Die Asylbewerber hielten sich ans Verbot und die Kriminalität sei weiter gesunken.

Sinnvolle Beschäftigung als wirkungsvollere Massnahme?

Kritischer beurteilt Stefan Frey von der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH die Massnahme. Zwar bestreitet auch er nicht, dass sie Asylbewerber vom Delinquieren abhalten kann. Er wirft aber die Frage auf, ob es nicht besser wäre, die Asylbewerber sinnvoll zu beschäftigen : «Damit sie gar nicht auf die Idee kommen, straffällig zu werden.»

1 Kommentar

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  • Kommentar von Peter Haller, Zürich
    Ich frage mich einfach wann diese völlig nutzlose Flüchtlingshilfe abgeschafft wird. Sie ist zu keinem konstruktivem Dialog bereit. Wenn es nach ihr ginge, gäbe es gar keine Flüchtlinge mehr weil sie diese nämlich schon bei der Einreise eingebürgert hätte.
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