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Mögliche Interessenkonflikte Gerüchte um Zukunft von Regierungsrat Thomas Heiniger

Wird der Zürcher Gesundheitsdirektor 2019 Präsident der Schulthess Stiftung? Eine Anfrage im Parlament will Klarheit.

Legende: Audio Thomas Heinigers Zukunft gibt zu reden abspielen. Laufzeit 02:09 Minuten.
02:09 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 30.08.2018.

Seit elf Jahren ist er Zürcher Regierungsrat. Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger, FDP. Bei den Wahlen im nächsten Jahr tritt er nicht mehr an. Obwohl er noch fast ein Jahr lang im Amt ist, tauchen bereits jetzt Gerüchte auf, wonach er nach seinem Rücktritt das Präsidium der privaten Schulthess-Klinik übernehme.

Parlament will mehr wissen

Das wäre politisch heikel, finden mehrere Kantonsräte aus dem bürgerlichen Lager. Sie wollen in einer Anfrage unter anderem wissen, wie der Zürcher Gesundheitsdirektor Interessenkonflikte verhindern wolle. Diese würden sich offensichtlich ergeben, wenn er zukünftig gegen die wirtschaftlichen Interessen von Spitälern, von Privatspitälern oder sogar gegen die Schulthess Klinik handeln müsste. Die Anfrage wurde von Vertretern der SVP, BDP und EDU eingereicht. SVP-Kantonsrat Benjamin Fischer sagt, das Gerücht gebe es bereits seit zwei Jahren und er wisse aus verschiedenen Quellen, dass jetzt ein Entscheid vorliege.

Thomas Heiniger dementiert

Heiniger reagierte auf die Gerüchte mit folgendem Tweet:

Thomas Heiniger dementiert das Gerücht also. Fragen des Regionaljournals Zürich Schaffhausen beantwortete er nicht. Andrea Rytz, CEO und Direktorin Schulthess-Klinik dementierte ebenfalls und sagte: «Bis heute hat weder Thomas Heiniger noch der Stiftungsrat selber angefragt, ob er Mitglied des Stiftungsrates werden könne.»

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