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Mögliche Kandidatur im Herbst Roger Köppel will Ständerat werden

Legende: Audio Reaktionen auf Roger Köppels Ankündigung abspielen. Laufzeit 03:05 Minuten.
03:05 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 03.01.2019.

SVP-Nationalrat Roger Köppel hat bekannt gegeben, dass er für die Wahlen im Herbst 2019 als Ständerat kandidieren will. Grund sei die Schweizer Europapolitik, die er als «unehrlich» bezeichnet.Die aktuellen beiden Zürcher Ständeräte seien die Falschen, um am diesen Kurs etwas zu ändern.

SP-Ständerat Daniel Jositsch und seine Partei seien für einen EU-Beitritt und FDP-Ständerat Ruedi Noser sei ebenfalls ein EU-Sympathisant. Köppel wittert bei der Schweizer Politik einen «Geheimplan, die Schweiz heimlich unter Vorspielung falscher Tatsachen in die EU zu schmuggeln.» Dies wolle er verhindern. Der Kanton Zürich habe diesbezüglich eine Vorreiterrolle, seit sich SVP-Vordenker Christoph Blocher gegen die Schweizer Europapolitik wehre.

Dass Köppel als Ständeratskandidat ins Rennen steigen will, freut die SVP-Parteileitung. Die Zürcher SVP wartet seit über zehn Jahren auf einen Ständeratssitz.

Roger Köppel ist ein guter Vertreter der Partei.
Autor: Konrad LanghartPräsident SVP Kanton Zürich

Offiziell nominiert ist Köppel damit jedoch noch nicht. Die Delegierten der Zürcher SVP-Kantonalpartei entscheiden erst im Frühling.

Jositsch und Noser reagieren gelassen

Die beiden bisherigen Zürcher Ständeräte Daniel Jositsch (SP) und Ruedi Noser (FDP) würden zu EU-freundlich politisieren, sagte Roger Köppel am Donnerstagmorgen an der Medienkonferenz. An Jositsch prallt diese Kritik ab. Er habe sich zusammen mit Ruedi Noser in Sachen Europapolitik stets für die Interessen des Kantons Zürich eingesetzt.

Bleibt die Frage, ob die FDP nun mit der SVP, der langjährigen Bündnispartnerin, ins Ständeratsrennen steigt? Ruedi Noser winkt ab: «Die FDP wird alleine in den Ständeratswahlkampf steigen und deshalb auch nur mich portieren.» Sowohl Noser als auch Jostisch betonten stets, dass sie als Team im Ständerat gut und gerne zusammen arbeiten.

Legende: Video Aus dem Archiv: Roger Köppel bei Schawinski abspielen. Laufzeit 28:25 Minuten.
Aus Schawinski vom 04.05.2015.

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128 Kommentare

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  • Kommentar von Marlies Artho (marlies artho)
    Wenn ich so einige Kommentare lese, darunter welche R.K. Verschwörung vorwerfen, was soll dies. Stelle fest das Äusserungen gegen R.K. etwa dies auslöst, was man R.K. vorwirft. So wirkt das ganze so,wie wenn zwei das selbe tun, ist es ja nie das selbe. Sage einfach nur so viel, wer gleiches mit gleichem vergelten will, dies führt leider oft nur zu einer totalen Verwirrung. Denn wem kann man hier eigentlich wirklich vertrauen schenken, wenn man mit gegenseitiger Verschwörung ablenkt. Sorry.
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  • Kommentar von Ernst U. Haensler (ErnstU)
    Der Grund sei die schweizerische Europapolitik. Aber aber - als Ständerat hat er gefäligst Zürich als Ganzes in Bern zu vertreten ! Und keine privaten ideologischen Süppchen.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (jolanda)
    Wer Klartext spricht, unsere bewährten Werte hoch hält und dies dazu noch als Herausgeber der "Weltwoche" verbreitet, wird bei den Linksideologen und Einheitswelt-Fanatiker zur "Hassfigur Nummer eins!" Wer seit Jahren jede Woche das Editorial von Roger Köppel liest, ist erstaunt, welche sachlichen und realistisch belegbaren Fakten und Erfahrungen der Weltwoche-Herausgeber kennt und hat! Sein Wissen und seine Beobachtungen der Gesellschaft wird bei seinen "Hassern" zu reinem ideologischen Neid!
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    1. Antwort von Willy Boller (Willy Boller)
      @ R. Bolliger. Die Weltwoche steht doch hier gar nicht zur Diskussion. Es geht um seine Präsenz im Parlament und um sein Nicht-Teilnahme an Abstimmungen. Da nützt er nun einfach sehr wenig bis gar nichts.
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