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Nach den Wahlen «Elefantenrunde»: Wie weiter in der Stadtzürcher Politik?

Fünf Stadtzürcher ParteipräsidentInnen diskutieren über den Ausgang der Wahlen und die Zukunft

Sechs Leute an rundem Tisch von schräg oben gesehen
Legende: Die fünf «Elefanten» im Studio: v.l.n.r. Malaika Landolt, Felix Moser, Severin Pflüger, Ueli Bamert, Gabriela Rothenfluh. Vorne «Regionaljournal»-Moderatorin Dorotea Simeon SRF

Gabriela Rothenfluh (SP): «Die Stadt steht finanziell gut da, sie ist ein guter Wirtschaftsstandort und wird schon länger rotgrün regiert. Von daher ist der Vorwurf, die SP verschwende Geld, ziemlich ungerechtfertigt. Wir werden auch weiterhin sorgfältig mit den Finanzen umgehen.»

Severin Pflüger (FDP): «Die Allianzen sind klar. Da ist Rotgrün, und wir haben eine Kontrollfunktion, nicht mehr und nicht weniger. Spannend wird sein, wie sich die linksgrüne Mehrheit behaupten wird. Was sie mit der Machtballung, die sie jetzt hat, dann wirklich macht.»

Ueli Bamert (SVP): «Wir standen häufig allein da, und das wird in Zukunft noch häufiger so sein. Ich finde es aber trotzdem wichtig, dass man sich nicht verbiegt und bei seinen Themen bleibt. Die SVP ist berechenbar, da weiss man, woran man ist, und daran müssen wir festhalten.»

Felix Moser (Grüne): «Ich hoffe, dass wir beim Grünraum noch einiges durchsetzen können, wenn die SP dabei mitmacht. Und wir haben ja auch noch die GLP, auf deren Hilfe wir sehr zählen, dass sie mit uns für mehr Grünraum kämpft. Das ist für uns ein sehr wichtiges Thema.»

Malaika Landolt (GLP): «Die EVP wird wohl bei verschiedenen Parteien anklopfen und schauen, wo sie allenfalls unterkommt. Wir müssen intern diskutieren, ob die EVP vom Profil her zu uns passen würde. Ich denke, der Knackpunkt ist da der gesellschaftsliberale Teil.»

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