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Nach Nein zum Rosengartentunnel – Stadt Zürich in der Pflicht
Aus Schweiz aktuell vom 10.02.2020.
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Nach der Niederlage Kommt jetzt Tempo 30 auf der Rosengartenstrasse?

  • Bürgerliche Kantonspolitiker fürchten nach der verlorenen Abstimmung Tempo 30 und Begrünung der Rosengartenstrasse.
  • Prompt fordern links-grüne Kantonsparlamentarier Sofortmassnahmen wie Tempo 30, mehr Velowege und mehr Grün.
  • Derweil schiebt die Kantonsregierung die Verantwortung für die Verkehrsprobleme der Stadt zu.

Am Montagmorgen gab es im Zürcher Kantonsparlament vor allem ein Thema: Das wuchtige Nein des Stimmvolks zum Rosengartentunnel. Die Verkehrsprobleme bleiben – und der Kanton schiebt die Verantwortung nun zur Stadt. Etwa die zuständige Regierungsrätin Carmen Walker Späh (FDP): «Jetzt ist die Stadt gefragt», sagte sie schon kurz nach ihrer Niederlage an der Urne.

Was der links-grün dominierte Stadtrat mit der Strasse vorhaben könnte, erfüllt bürgerliche Kantonspolitiker mit Sorge. Etwa den Verkehrspolitiker Christian Lucek (SVP): «Die Stadt wird sicher ihre Auto-Prohibitions-Politik weiterführen: Tempo 30 und Begrünung.»

Prompt forderten die links-grünen Parteien im Kantonsparlament Sofortmassnahmen an der Rosengartenstrasse. Etwa verkehrsberuhigte Strassen, mehr Grünflächen und mehr Velowege. «Die Stadt darf selbst Signalisationen machen, darum könnte sie auf der Rosengartenstrasse Tempo 30 ohne Bewilligung des Kantons einführen», sagt Felix Hoesch (SP). Die Stadt müsse jetzt einfach den Mut haben, gegen den Kanton anzutreten.

Stadtrat Wolff will schnell eine Lösung finden

Der Stadtzürcher Tiefbauvorsteher Richard Wolff (AL) deutet dieses deutliche Nein der kantonalen Stimmbevölkerung als Verpflichtung. Er wolle nun, gemeinsam mit dem Gesamtstadtrat, schnell eine Lösung für die viel befahrene Rosengartenstrasse suchen. «Das sind wir der Bevölkerung an der Rosengartenstrasse schuldig.»

Tempo 30 steht Richard Wolff grundsätzlich positiv gegenüber. Denn das grösste Problem sei die Lärmbelastung: «Dieses Problem kann man gut mit einer Temporeduktion entschärfen», sagt Wolff gegenüber dem «Regionaljournal». Über eine solche Tempomassnahme könnte die Stadt Zürich zwar selbst entscheiden, dennoch wolle er Massnahmen auf jeden Fall gemeinsam mit dem Kanton erarbeiten. Bereits nächste Woche wolle der Stadtrat neue Lösungen ein erstes Mal diskutieren.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Diethelm  (Okapi)
    An die "mit Sorge erfüllten bürgerlichen Kantonsräte": Bleiben Sie angeschnallt bis die freisinnige Verkehrspolitik ganz zum Stillstand gekommen ist. Hoppla, das war eine etwas harte Landung am Rosengarten. Und macht euch nichts vor. Links/Grün hätte den Tram- und Tunnel-Bschiss im Kanton nicht verhindern können, es war eure Basis. Die Sorge ist berechtigt, es müsste die Sorge sein, als verkehrspolit. Geisterfahrer Unfälle zu bauen und zu erleiden. Die Basis hat den Geisterzug bereits verlassen
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  • Kommentar von Mike Steiner  (M. Steiner)
    Eine Rosengartenstrasse mit Tempo 30 muss ich wegen der raubrittertumartig ausgestellten Blitzeranlagen leider im 2. Gang befahren, um jegliche, minimale Abweichung zu vermeiden. Für den entstehenden Lärm entschuldige ich mich... nicht.
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  • Kommentar von Thomas Schlegel  (teschle)
    Ich habe Nein gestimmt weil das Projekt zu diesem Preis keine Lösung zur Stausituation darstellt sondern lediglich den Verkehr in den Tunnel umlagert und so die Emissionen im Zaun gehalten hätte. Hätten die Ideologen der Stadt Zürich eine Lösung beider Seiten angestrebt wäre die Vorlage angenommen worden und könnte bald schon umgesetzt werden! Es braucht eine Lösung unter Tage. Jedoch eine die Zusätzlich den Verkehr entlastet. Ein Tram wird das Problem nicht lösen ;-)
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