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Nach Einigung mit Heimatschutz Baugesuche für neue BZO können ab sofort eingereicht werden

Blick auf eine grosse Baustelle - im Hintergrund viele Neubauten
Legende: Die Stadt Zürich rechnet nach der Teilinkraftsetzung der neuen BZO mit einer erhöhten Zahl an Baugesuchen. Keystone

Im Streit um die neue BZO 2016 haben die Stadt Zürich und der Zürcher Heimatschutz Anfang Juli einen Vergleich geschlossen. Das Stadtzürcher Hochbaudepartement unter Federführung von Stadtrat André Odermatt (SP) legt nun den Termin für die Teilinkraftsetzung der BZO auf den 1. November vor und auch Gesuche können bereits jetzt eingereicht werden.

André Odermatt

André Odermatt

Vorsteher Hochbaudepartement Stadt Zürich

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André Odermatt (SP) sitzt seit 2010 im Stadtzürcher Stadtrat und Vorsteher des Hochbaudepartements. Davor sass er 15 Jahre lang im Gemeinderat. André Odermatt studierte Geographie und promovierte anschliessend zum Doktor der Philosophie. Seine Dissertation thematisiert die Eigentümerstrukturen des schweizerischen Wohnungsmarktes.

SRF News: Das Hochbaudepartement hat die Teilinkraftsetzung der BZO auf den 1. November vorverlegt. Warum kann man die Baugesuche bereits jetzt einreichen?

André Odermatt: Wir wissen, dass es viele Bauherrschaften gibt, die in den Startlöchern sind. Wir wollen diesen Schub aufnehmen. Das hilft auch dem zuständigen Amt für Baubewilligungen (AfB), wenn es nicht bis zum 1. November warten muss. Sonst müsste es dann eine Flut an Gesuchen bewältigen.

Sie sagen eine Flut. Was erwarten Sie konkret?

Das ist schwierig abzuschätzen. Wir wissen aus Einzelgesprächen, dass viele Bauherrschaften auf die neue BZO warten. Ich denke, es kommt viel Arbeit auf die AfB zu. Sie betreffen wahrscheinlich alle den Bereich Wohnen.

Es gibt bereits jetzt viele Baustellen in Zürich. Erwarten Sie jetzt einen richtigen Bauboom?

Einen Boom vielleicht nicht, aber der Takt bleibt sicher auf diesem hohen Niveau. Generell haben in der Schweiz die Bauinvestitionen abgenommen, aber für Zürich gilt das nicht. Es sind vor allem kleinere Bauherrschaften, die kleinere Projekte eingeben werden und dort wird es einen Schub geben. Es entstehen mehr Wohnungen, und das ist sicher im Interesse von allen.

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