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Zürich Schaffhausen Nach Unfall: Mehr Warndurchsagen an Bahnhöfen gefordert

Bereits über 600 Personen haben eine Petition unterschrieben, welche mehr Warndurchsagen an Bahnhöfen fordert. Freundinnen der Mutter, deren Kind in Kloten bei einem Unfall mit einem Güterzug getötet worden ist, haben die Petition lanciert.

Bahnhof Kloten.
Legende: Das Unglück ereignete sich am 23. April am Bahnhof Kloten. Google Maps

«Hätte dieses Unglück verhindert werden können?» Mit diesen Worten beginnt die Petition von Freunden der Mutter, die ihr einjähriges Kind bei dem tragischen Unfall verloren hatte. Der Knabe wurde damals im Kinderwagen von einem Güterzug angefahren. Er verstarb kurze Zeit später im Spital.

Die Petitionäre fordern nun gemäss eines Berichts von «20 Minuten», Link öffnet in einem neuen Fenster, dass auf den Bahnhöfen vor Durchfahrten von Zügen konsequenter gewarnt werde soll. Bereits über 600 Personen haben die Online-Petition unterschrieben.

Wirkung würde verpuffen

Die SBB äussert sich nicht zur Forderung. Dafür nimmt das Bundesamt für Verkehr (BAV) Stellung. BAV-Sprecherin Olivia Ebinger sagt: «Wenn wir flächendeckende Durchsagen machen würden, dann würden sich die Leute sehr schnell daran gewöhnen und sie hätten keine Wirkung mehr.» Dies hätten Untersuchungen gezeigt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Bruno Hochuli, Reinach
    Alle Warnungen nützen nichts wenn sie nicht befolgt werden. Mann schaue nur wie Jung und Ältere mit Stöpseln in den Ohren auf den Strassen und auch auf Bahnhöfen bewegen. Wenn sie jemand warnen werden sie schnippisch ausgelacht mit den Worten * es geht dich nichts an, wir mach was wir wollen." Der Unfall mit dem Kind ist schrecklich und tut mir von Herzen Leid.
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