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Die Totentanz-Posse im Grossmünster
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 15.12.2018.
abspielen. Laufzeit 03:01 Minuten.
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Naegeli-Kunst im Grossmünster Die legalen Strichfiguren sorgen für Misstöne

Harald Naegeli hat die Zürcher Baudirektion erzürnt. Weil er über den ihm erlaubten Bereich hinausgesprayt hat.

Die Vorgeschichte: Es war ein langgehegter Wunsch von Harald Naegeli. Ein Wunsch, der dem umstrittenen Zürcher Künstler nun erfüllt wurde. Der 78-Jährige erhielt die Erlaubnis, seine Strichfiguren in den Türmen des Grossmünsters zu platzieren. Sein «Totentanz» schmückt nun die altehrwürdigen Mauern. Der Kanton als Besitzer stellte aber klare Spielregeln auf: Naegeli darf die Spraykunst nur an einer im Voraus bestimmten Stelle präsentieren. Und: der «Totentanz» muss nach vier Jahren wieder weg.

Der Konflikt: Harald Naegeli hat in den Grossmünstertürmen Grenzen überschritten. Er hat den vorgesehenen Spraybereich übertreten, was der Kanton Zürich gar nicht goutierte. Baudirektor Markus Kägi spricht von einem Vertrauensmissbrauch und wünscht eine Aussprache. Naegeli sagt den Termin ab.

Die Füsse fallen aus dem erlaubten Rahmen: Ein Naegeli-Werk im Grossmünsterturm.
Legende: Die Füsse fallen aus dem erlaubten Rahmen: Ein Naegeli-Werk im Grossmünsterturm. SRF

Die Haltung der Kirche: Die zuständige Kirchenpflege Grossmünster will den Fall nicht kommentieren. Sie bringt sich aber als Vermittlerin ins Spiel und will versuchen, ein Treffen zwischen Naegeli und dem Kanton zu organisieren. Grossmünsterpfarrer Christoph Sigrist staunt über den grossen Wirbel - und darüber, dass relevantere Dinge nicht soviel Publizität erhielten.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von René Rohr  (René Rohr)
    Sorry, ich hab keine Ahnung von Kunst. Aber DAS hat mit Kunst rein gar nichts zu tun. Wenn alles pubertär provokative als Kunst zu bezeichnen ist, dann sind wir wohl alle Künstler. Für mich ist das, was dieser Mann da macht einfach eine Schmiererei und Sachbeschädigung. Und eine Beleidigung für meine Augen obendrein...
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Wenn sie keine Ahnung von Kunst haben, warum sagen sie dann, dies hätte mit Kunst nichts zu tun?
  • Kommentar von U. Erni  (max4)
    Die von der Baudirektion freigegebenen Flächen wurden möglicherweise mit Antigraffitibeschichtung behandelt. Da entsteht kostspieliges Kunstentfernen, wenn der Künstler die vorgegebenen Bereiche missachtet. Nur eine mutmassliche Vermutung.
  • Kommentar von Andrea Esslinger  (weiterdenken)
    Bünzli hoch zwei. Haben die echt keine wirklichen Probleme. Beamte, obwohl der Beamtenstatus abgeschaft worden ist.
    1. Antwort von E. R. Röthlisberger  (sodeli)
      Bei soviel Ablehnung ist die Aussage von AE stimmig. Ein Thema für den Totentanz ...