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Kantonsschule Büelrain: Die Zeit der Provisorien ist vorbei
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Neue Kantonsschule Winterthur «Es fühlt sich wie ein Gymi an»

Ist es eine Bank? Ein Verwaltungsgebäude? Nein, der viereckige Betonbau mit der grossen Fensterfront ist eine Schule. Genauer, die neue Kantonsschule Büelrain in Winterthur. 60 Millionen Franken hat sie gekostet; sie ersetzt den Bau aus dem Jahr 1992 und die vielen Provisorien aus Pavillons, Containern oder dem Provisorium im Winterthurer Obertor. «Rückblickend kein Zustand», sagt Rektor Martin Bietenhader dazu. Dauernd mussten Lehrerinnen und Schüler den Ort wechseln, bei schlechtem Wetter durch den Regen hasten, in den nächsten Unterrichtsraum.

Kantonsschule Büelrain Winterthur
Legende: SRF

Fast 700 Schülerinnen und Schüler nahmen am Montag das neue Gebäude in Beschlag. Mit einer gewissen Nervosität: «Ich war schon im Bus mega aufgeregt», sagt eine Schülerin. «Ich war ‹chribelig›, wusste nicht, was mich erwartet», meint ihr Kollege.

Kantonsschule Büelrain Winterthur
Legende: SRF

Anstatt enger und veralteter Räume erwartet die Schülerinnen und Schüler im neuen Schulhaus viel Luft, viel Licht und Designermöbel. Schlicht aber schick. Das gefällt: «Es ist mega gross, es macht mega Spass.» Viele von ihnen freuen sich auch, dass ihr Nomadentum ein Ende hat und alles an einem Ort zu finden ist. «Es fühlt sich wie ein Gymi an», bringt es ein Schüler auf den Punkt.

Kantonsschule Büelrain Winterthur
Legende: SRF

Als «Praliné» bezeichnet Rektor Martin Bietenhader gar die neue Mediathek: «Sie ist sehr grosszügig gestaltet und sehr modern.» Es soll ein Arbeits- und Lernraum werden, ähnlich wie ihn die Schülerinnen und Schüler auch an der Universität antreffen werden. «Die Schüler werden mit Garantie gern hingehen.»

Kantonsschule Büelrain Winterthur
Legende: SRF

Nebst der Mediathek, Unterrichtszimmern oder einer Turnhalle verfügt das neue Schulhaus auch über eine Solaranlage auf dem Dach und erfüllt den Minergie-P-Eco-Standard. «Wir haben uns im Kantonsrat sehr für die Solaranlage eingesetzt» erinnert sich der kantonale Baudirektor Martin Neukom (Grüne). Sie produziere umgerechnet den Strom für circa 19 Haushalte. Der Strom wird aber vollumfänglich von der Schule verwendet.

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