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Neue Erkenntnisse um Misstände bei Herzklinik
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 30.05.2020.
abspielen. Laufzeit 01:44 Minuten.
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Neue Kritik an Unispital ZH Unispital hat Whistleblower entlassen

Seit anderthalb Wochen steht der Direktor der Herzklinik in der Kritik. Ein von ihm selbst entwickeltes Implantat soll bei Patientinnen und Patienten immer wieder zu Problemen geführt haben. Dennoch habe er in internationalen Forschungsmagazinen das Implantat als grossen Fortschritt gepriesen. Letzten Mittwoch hat ihn das Unispital freigestellt.

Am Samstag berichtete der Tages-Anzeiger, dass ein anderer Herzchirurg die Spitalleitung schon im Dezember auf Unregelmässigkeiten aufmerksam gemacht habe. Anstatt zu reagieren, habe die Spitalleitung jedoch den Whistleblower entlassen – aus fachlichen und persönlichen Gründen, wie es hiess.

Selbstverständlich werden wir diesen Aspekt auch untersuchen
Autor: Katrin ComettaKantonsrätin GLP, Kommissionspräsidentin

Der Fall wird inzwischen auch politisch untersucht. Zusammen mit zwei anderen Fällen von Klinikdirektoren, die wegen zu hohen Bezügen in die Kritik geraten sind, untersucht die Kommission für Bildung und Gesundheit des Kantonsrates auch die Vorwürfe gegen den Direktor der Herzklinik.

Die neuen Fakten um den Whistleblower würden «selbstverständlich» in die Untersuchung einfliessen, sagte Kommissionspräsidentin Katrin Cometta auf Anfrage des Regionaljournals Zürich Schaffhausen. Sie deutete an, dass die Kommission auch mit dem Whistleblower sprechen werde. «Ich gehe davon aus, dass die Kommission mit sehr vielen Personen Kontakt sucht.»

SRF1 Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 17:30 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Weber  (Pöbel)
    Weil die KK direkt mit den Ärzten abrechnen und das Spital, die Pflegenden, etc. ihre Leistungen den Ärzten in Rechnung stellen müssen, entsteht eine ungesunde Machtkonzentration, die zu solchem Missbrauch verleitet. Eine bessere Aufteilung der Macht im Gesundheitswesen ist überfällig!
    Den Pflegeberuf stärken wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung.
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  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Wer etwas ändern will oder darauf aufmerksam macht - wird in den Schweizer Spitälern entlassen !!! Da ist doch der Hund begraben !!!!
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  • Kommentar von David Siegrist  (Davee)
    Erstaunt nicht, steckt auch viel Geld für gewisse Leute auf dem Spiel - ich denke, dass locker über 50% der Untersuchungen (ev sogar Behandlungen) in Spitäler schweizweit nicht indiziert sind - wird aber trotzdem gemacht, damit mehr abgerechnet werden kann - klinisch untersuchen reicht in sehr vielen Fällen völlig aus (bei gleichem outcome), nur kann daran niemand verdienen! Hoffentlich merken wir es noch, bevor alles am A... ist...
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