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Visualisierung der geplanten Dreifachsporthalle auf dem Areal der ehemaligen Stahlgiesserei in Schaffhausen.
Legende: Faire Lösung oder zu teuer? Die Mietkosten der geplanten Sporthalle in Schaffhausen geben zu reden. zvg
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Zürich Schaffhausen Neue Sporthallen auf dem Areal der Stahlgiesserei in Schaffhausen

Auf dem Areal der ehemaligen Stahlgiesserei des Georg-Fischer-Konzerns sollen private Investoren eine Dreifachsporthalle für Schulen und Vereine bauen und ausserdem die Veranstaltungshalle sanieren. Kanton und Stadt Schaffhausen würden für einen Millionenbetrag jährlich als Mieter einziehen.

Schaffhausen benötigt dringend zusätzliche Sportanlagen, die bestehenden sind völlig ausgelastet. Unter dem knappen Angebot leiden sowohl Schulen als auch Vereine. Das Projekt einer Dreifachturnhalle auf dem Areal der ehemaligen Stahlgiesserei war denn auch lange unumstritten. Alle Parteien, ausser die Jungfreisinnigen, beschlossen die Ja-Parole. Je näher der Abstimmungstermin rückt, umso häufiger sind in Leserbriefen jedoch kritische Stimmen zu hören.

«Verschwendung von Steuergeldern»

Moniert wird vor allem, dass Kanton und Stadt nicht selber bauen, sondern die Hallen 30 Jahre lang mieten sollen - für über eine Million Franken pro Jahr. Zu teuer, findet auch Markus Bührer, Co-Präsident der Jungfreisinnigen. Vergleiche man das Projekt mit anderen, ähnlichen Bauvorhaben, werde schnell klar: «Es ist eine Verschwendung von Steuergeldern.» Im Lauf von 30 Jahren würden 30 - 40 Millionen Franken ausgegeben und das nur für die Miete. «Der Regierungsrat hat schlecht verhandelt.» Es brauche deshalb ein Nein an der Urne und neue Verhandlungen mit den Eigentümern, sagt Bührer. Allenfalls seien auch alternative Standorte zu prüfen.

«Zentrale Lage ist Gold wert»

Der freisinnige Baudirektor Reto Dubach ist dagegen überzeugt, dass die jetzige Lösung fair ist: «Das grosse Geschäft werden die Eigentümer nicht machen. Sie tragen das Risiko, auch was den baulichen Unterhalt betrifft.» Vorteile und Nachteile seien fair verteilt. Ein anderer Standort komme zudem für Stadt und Kanton nicht in Frage, sagt Dubach weiter. «Natürlich könnte man irgendwo auf der grünen Wiese bauen, das ist aber nicht das Ziel. Die zentrale Lage ist Gold wert.»

Realisiert wird das Projekt nur, wenn die Stimmberechtigten von Kanton und Stadt Schaffhausen am 3. März gemeinsam Ja sagen.

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