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Legende: Audio Blocher gegen Langhart: Das Duell auf der Bühne abspielen. Laufzeit 02:04 Minuten.
02:04 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 03.04.2019.
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Neuer Präsident für SVP Zürich Basis probte den Aufstand

Der weitgehend unbekannte 31-jährige Patrick Walder aus Dübendorf ist das neue Gesicht an der Spitze der SVP des Kantons Zürich. Eineinhalb Wochen nach der krachenden Niederlage bei den Kantonsratswahlen wählten ihn die Delegierten zum neuen Präsidenten. Ihm zur Seite stehen drei Vizepräsidenten, einer davon der ehemalige Nationalrat Toni Bortoluzzi. Erst kurz vor Mitternacht war die Wahl perfekt.

Walder folgt auf Konrad Langhart. Langhart tritt nach der Wahlschlappe der Zürcher SVP zurück - auf Druck von Christoph Blocher. Er spüre, dass die Basis gleich ticke wie er, sagte er vor den Delegierten. Aber gegen «diejenigen auf der höheren Ebene» könne er nicht ankämpfen. Seiner Ansicht nach sei nicht die Zürcher SVP in der Krise, sondern die SVP Schweiz. «Setzt in Bern den Hebel an», rief Langhart in den Saal.

Das ist eine undemokratische Haurückübung.
Autor: SVP-Delegierter

Diverse Delegierte wiesen nämlich darauf hin, dass sie das Vorgehen rund um die neue Parteispitze als «undemokratische Hauruckübung aus dem Hinterzimmer» empfinden. Ihr Antrag auf Verschiebung der Wahl fand jedoch keine Mehrheit. Allerdings erfolgte die Wahl am Ende der Versammlung, da sie als Zusatz-Traktandum auf die ordentliche Traktandenliste gesetzt wurde. Sie fand schliesslich kurz vor Mitternacht statt, nachdem auch noch alt Bundesrat Blocher um Zustimmung zum Vorschlag aufgerufen hatte.

Die neue Parteispitze soll mindestens bis zu den eidgenössischen Wahlen im Oktober im Amt bleiben.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (jolanda)
    Nein "die Basis probte nicht den Aufstand"! Als ich den obigen Bericht las, fragte ich mich, welcher "Aufstand" denn an der Versammlung geprobt wurde! In jeder Partei, die ein Problem bekam oder hat, darf in "harten" Auseinandersetzungen um Verbesserungen oder Aenderungen gezankt werden. Fettgedruckte Ueberschriften bei Themen rund um die SVP müssen offenbar immer eine negative Wahrnehmung provozieren und hinterlassen! Die "Klima-Hysterie" und das "Rahmenabkommen", zwei ganz verschiedene Themen!
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Sie schreiben immer das sie keine Partei angehören. Man staunt aber schon wie sehr sie sich für diese Partei ins Zeug lehnen, das macht ein Parteisoldat nicht besser. Aber sie sind ja Unabhängig! Doch ihre Kommentare zeigen da eine andere Wahrheit!
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    2. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Naja, in der SVP hat noch immer der Übervater das Sagen. Dies unterscheidet die SVP von den anderen Parteien.
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