Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Eine Umweltschutzmassnahme, die zu Problemen führte: Die neuen Plastiksäcke landen oft im Kompost.
Legende: Eine Umweltschutzmassnahme, die zu Problemen führte: Die neuen Plastiksäcke landen oft im Kompost. zvg/Migros
Inhalt

Plastiksäckli für den Einkauf Öko-Säckli verursachen ökologische Probleme

  • Seit Ende 2016 geben Migros und Coop an ihren Kassen keine Gratis-Plastiksäcke mehr ab. Die neuen Säcke kosten fünf Rappen.
  • Mit dieser Massnahme sollte die Umwelt geschützt werden. Nun landen die Säcke jedoch häufig im Grünabfall und führen zu Verunreinigungen im Kompost.

Das Problem: Auf den neuen Säcken steht «100 Prozent Recycling-Plastiksack». «Viele Leute glauben nun, diese Säcke seien auch kompostierbar und werfen Sie in den Grünabfall», beklagt sich Helmut Vetter von Biogas Zürich.

Damit landen kleine Plastikabfälle im Kompost, welcher im Vergärwerk (neben dem Biogas) anfällt. Die kleinen Plastikteile gelangen so in die Landwirtschaft oder in die Gärten. Dort dauert es bis zu 50 Jahren, bis sie abgebaut sind.

Lösung in Sicht

Vetter hat nun mit den Grossverteilern Kontakt aufgenommen. Bald soll der Recycling-Aufdruck auf den Säcken ergänzt werden mit dem Hinweis «im Kehrichtsack entsorgen». Damit wäre das Problem gelöst, sagt Vetter. «Falls sich die Leute daran halten.»

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

25 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.