Opernhaus Zürich blickt zufrieden auf die Saison zurück

Stabile Besucherzahlen, eine ausgewogene Rechnung und mehr Gewinn: Das sind die Fakten zur Saison 2013/2014 des Zürcher Opernhauses. Die zweite Spielzeit des Intendanten Andreas Homoki kann sich sehen lassen.

Rot und Gold: Blick in den leeren Zuschauerraum des Opernhauses Zürich. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Ränge im Opernhaus waren etwas weniger gut besetzt als im Jahr davor. Die Rechnung ging trotzdem auf. Keystone

Die Auslastung des Zürcher Opernhauses ist im letzten Jahr zwar leicht zurückgegangen: von 86,1 auf 83,8 Prozent. Aber auch diese tiefere Auslastung sei immer noch beachtlich, kommentieren die Verantwortlichen die Zahlen.

Die Sponsoren kommen zurück

Zudem hat das Opernhaus im letzten weniger Vorstellungen gezeigt als im Jahr davor. Deshalb sind die Einnahmen aus dem Billettverkauf leicht zurückgegangen. Die Rechnung geht dank höheren Einnahmen aus Sponsoring-Verträgen trotzdem auf. 8,4 Millionen Franken konnte das Opernhaus im letzten Jahr auftreiben. Gegenüber dem Vorjahr hat das Opernhaus den Gewinn fast verdoppelt auf 292'000 Franken.

Auch künstlerisch kann das Opernhaus mit der zweiten Spielzeit des Intendanten Andreas Homoki zufrieden sein. Das Opernhaus Zürich wurde für seine künstlerische Arbeit bei den «International Opera Awards» als «Opera Company of the year 2014» ausgezeichnet.