Opernhaus Zürich ist dieses Jahr für Ansturm gewappnet

Nicht nur die feine Herrschaft soll ins Zürcher Opernhaus kommen, sondern die gesamte Bevölkerung. Am Samstag, 21. September, lädt Direktor Andreas Homoki deshalb wieder zu einem Tag der offenen Türe. Dieses Jahr soll es geordneter zu und her gehen als bei der Premiere 2012.

Eine Menschenschlange vor dem Opernhaus Zürich. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Mehr als 10'000 Schaulustige wollten am Eröffnungsfest vom letzten Jahr hinter die Kulissen des Opernhauses schauen. ZVG

Vom Morgen um 10 Uhr bis am Abend um 22 Uhr öffnet das Opernhaus Zürich am Samstag, 21. September, seine Türen. Die Besucherinnen und Besucher können aussuchen, ob sie ein Balletttraining, eine Chorprobe oder ein Gespenstermärchen miterleben möchten.

Für die Veranstaltungen benötigen die Besucher heuer Gratis-Tickets, die eine Stunde vor dem jeweiligen Anlass abgeholt werden können. Diese Änderung haben die Organisatoren vorgenommen, nachdem es am Eröffnungsfest vom letzten Jahr zu chaotischen Szenen gekommen war.

Kostenlos wie im Jahr zuvor

Am Tag der offenen Türe vor einem Jahr wurde das Opernhaus regelrecht gestürmt - über 10'000 Besucher wollten hinter die Kulissen des Traditionshauses schauen. Mit dem neuen Ticketsystem wollen die Verantwortlichen die Situation dieses Jahr entschärfen.

Auf dem neu gepflasterten Sechseläutenplatz können Interessierte zudem an einem öffentlichen Ballettkurs teilnehmen. Ziel sei es, dass die Bevölkerung das Opernhaus «vor und hinter den Kulissen» kennen lerne, sagt Sprecherin Julika Weinecker gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».