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Frauenmarsch in Zürich Pinkfarbene Pussyhats trotzen dem Regen

Demonstration von Frauen in Zürich, mit Transparent und pinkfarbenen Regenschirmen.
Legende: Zu den pinkfarbenen Pussyhats gesellten sich ob des miesen Wetters noch zahlreiche pinkfarbene Regenschirme. Keystone
  • Trotz tristen Wetters haben am Nachmittag laut Angaben der Stadtpolizei über 10'000 Demonstrantinnen und Demonstranten am Zürcher Frauenmarsch teilgenommen. Erst war von rund 2000 Teilnehmern die Rede gewesen.
  • Mit selbstgestrickten Pussyhats und farbigen Transparenten protestierten sie gegen Sexismus und für mehr Gleichberechtigung.
  • Der Anlass verlief problemlos, wie die Polizei mitteilte.

Pink, Rosa und Violett waren die dominierenden Farben des Protestzugs. Viele Teilnehmerinnen trugen ihre selbstgestrickten Pussyhats, die Mützen mit den Katzenohren, mit der Frauen weltweit gegen Diskriminierung und Sexismus protestieren.

Der Name der Mütze spielt auf die sexistische Äusserung Donald Trumps an, er könne jeder Frau zwischen die Beine greifen. An diesem Nachmittag musste der Pussyhat aber nicht nur als Symbol gegen Sexismus wirken, sondern auch als Regen- und Windschutz herhalten.

Politiker ohne Pussyhat

Unter die Demonstranten mischten sich auch die Zürcher SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr und der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth, beide aber ohne Pussyhat. Wie es bei der Stadtpolizei hiess, blieb der Anlass friedlich.

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32 Kommentare

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  • Kommentar von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
    Die Hüte sind so krass peinlich. Ich kenne noch Feministinnen, die sich gegen das Cliché wehrten, dass Mädchen rosa tragen sollen. Jetzt tragen es die neo-Feministinnen freiwillig, welche Ironie.
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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Neulich habe ich die Mittagstischkonversation einer Dreiergruppe Arbeitskollegen in ZH City belauscht. Er, offensichtlich der "Chef", plus zwei Frauen. Er redet und redet ununterbrochen. Stellt dabei banale Zusammenhänge als nobelpreisverdächtige Eigenerfindungen dar. Die zwei Frauen nicken zwischendurch ganz apart und zurückhaltend. Einmal getraut sich die eine doch etwas zu sagen: "Das isch e chlii 's zentrale Punkt. Oder nöd?" Nun, liebe Pussies, kein Wunder, Ihr braucht diese Mütze...
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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    Wann kommt die Demo dafür,dass Frauen Militärpflichtig werden,hinten auf Müllsammelwagen mitarbeiten,in Kanalisationen steigen und Gerüste montieren? Alles ordentlich bezahlte Berufe.Im Winter kann auch eine pinkfarbene Mütze getragen werden.
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