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Legende: Video Die Polizei räumt den Paradeplatz abspielen. Laufzeit 01:18 Minuten.
Aus News-Clip vom 08.07.2019.
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Polizei räumt Blockaden Proteste gegen Grossbanken in Zürich und Basel

  • Klimaaktivisten haben am Montagmorgen in Zürich und Basel gegen die Grossbanken Credit Suisse und UBS protestiert.
  • Sie errichteten Sitzblockaden und versperrten den Zugang teils mit Velos und Pflanzenkübeln.
  • Die Räumung durch die Polizei verlief friedlich.
Legende: Video Aktivisten blockieren Grossbanken abspielen. Laufzeit 00:38 Minuten.
Aus News-Clip vom 08.07.2019.

Die Polizei begann gegen 9.30 Uhr mit der Räumung des Haupteingangs. Die Aktivisten leisteten passiv Widerstand und mussten weggetragen werden. Kurz nach 13 Uhr wurde die Polizeiaktion am Paradeplatz beendet, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilte. Der Trambetrieb rund um den Paradeplatz konnte wieder aufgenommen werden. Insgesamt wurden 64 Personen festgenommen und für weitere Abklärungen auf Polizeiwachen gebracht.

Rund 50 Demonstranten in Basel

In Basel spielte sich das Happening vor dem UBS-Bürogebäude beim Aeschenplatz ab; eine Bankfiliale hat es dort nicht. Gegen fünfzig Demonstrierende in weissen Overalls und teils mit Schminke im Gesicht machten sich beim sommerlich ausgedünnten Morgenverkehr bemerkbar. Mit einer Beige Totholz vor einem Hauseingang wurden Klimaschäden symbolisiert.

Die Polizei sperrte sicherheitshalber eine der beiden Strassenspuren vor dem Gebäude. Uniformierte waren wenige direkt vor Ort – auf kleine Provokationen wie Auto-Wegschieben reagierten sie nicht. In der Umgebung standen einige Einsatzkräfte diskret bereit.

Nachdem ein Strafantrag gestellt wurde, hatte die Kantonspolizei Basel-Stadt die Teilnehmenden abgemahnt, das Areal bis 14.15 Uhr zu verlassen, wie sie auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Als die Protestierenden dem Aufruf nicht Folge leisteten, begannen die Gesetzeshüter, die Blockade zu räumen.

Die Demonstrierenden in Zürich und Basel forderten vom Schweizer Finanzplatz den sofortigen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas, wie das «Collective Climate Justice» auf Twitter mitteilte. Sie beschuldigten die Schweizer Grossbanken, klimaschädliche Aktionen zu finanzieren.

Legende: Video Klimaaktivisten blockieren den Paradeplatz abspielen. Laufzeit 03:22 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 08.07.2019.
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91 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst Küng  (NestorBS)
    Bei allem möglichen Verständnis frage ich mich schon wozu dieser Aktivismus gut sein soll. Wie wurden z.B. Bäume usw. vor den Eingang zur UBS gebracht. Zu Fuss? wohl eher per truck usw. Auch wie sind die internationalen "Gäste" angereist? Wohl auch kaum zu Fuss. Und genau das ist das perverse und unglaubwürdige Getue dieser witzigen Truppe. Wirkt nur kontraproduktiv. Greenpeace hat nun bei mich per sofott verloren. Scheint mehr als organisierte Medienhascherei geplant zu sein.
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Diese Proteste, auch wenn die Art und Weise diskutabel ist, zeigen, dass die soziale finanz.Ungerechtigkeit und der Schaden an der Umwelt Bewegungen dagegen hervorrufen. Das ist völlig normal und an der Zeit. Gegen die beiden Arten von Ungerechtigkeiten kommt Unmut auf, vor allem dann, wenn der Eindruck entsteht, man werde nicht gehört und es geschehe nichts. Dann wird-naturgemäss-der Protest lauter und rigider -halt auch gegen Bürger, die sich für sogenannt rechtschaffen halten und wegschauen.
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    1. Antwort von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
      Vielleicht sollte man einfach dort protestieren, wo es zielführend ist. Statt bei einem Finanzintermediär, der ja nur Anleihen vermittelt, bei jenem Akteur der die Anleihen auflegt, beispielsweise RWE oder dem grössten Einzelaktionär von RWE, der SPD regierten Stadt Dortmund. Warum? Weil RWE und damit Dortmund über RWE den Kohleabbau Hambach betreibt. Das Bild der bösen CS/UBS verblasst da ziemlich. Statt die Banken an den Pranger zu stellen, sollte man die wirklich Verantwortlichen behelligen!
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Ich vertraue diesen beiden Grossbanken überhaupt nicht. Wie viel ausländisches und inländisches Grosskapital horten sie, das nicht versteuert wird und „Dreckgeld“ ist? Wie viele Reiche mit unsauberer Weste „beherbergen“ sie, wogegen Arme noch weniger haben. Ethisch total daneben. Ich habe an beiden Orten kein Konto. Ich will nicht zumindest indirekt Komplize von Unrecht und Wirtschaftskriminalität sein. Insofern war obige Aktion ein gutes Zeichen gegen Finanzegoismus und -ungerechtigkeit.
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