Zum Inhalt springen

Header

Herrenschuh unter Bürostuhl, Fussfessel am Bein
Legende: Mit Fussfessel ins Büro. Die Mitarbeitenden des Justizdepartementes testen die Technik selber. Keystone
Inhalt

Zürich Schaffhausen Problem mit Fussfesseln: Justizdepartement macht Selbstversuch

Wegen technischer Probleme verschiebt der Kanton Zürich den Versuch mit Fussfesseln für Straftäter. Statt im Oktober 2014 soll er nun erst Ende März 2015 beginnen. Unterdessen testen die Mitarbeitenden selbst verschiedene Typen.

Die neuen Fussfesseln für Straftäter, die der Kanton Zürich ab Herbst 2014 testen wollte, sollen den genauen Aufenthaltsort eines Straftäters anzeigen können. Nun soll der Versuch mit jugendlichen Straftätern aus dem Massnahmenzentrum Uitikon erst Ende März 2015 beginnen.

Audio
Justizbeamten machen Selbstversuch mit GPS-Fussfesseln (16.10.2014)
01:57 min
abspielen. Laufzeit 01:57 Minuten.

Jessica Maise, Sprecherin des Amtes für Justizvollzug, bestätigt einen entsprechenden Bericht des Landboten: «Das Ganze ist technisch komplexer als wir erwartet haben.» Um die Schwächen der Technik auszumerzen, testen Mitarbeitende des Amtes für Justizvollzug die Fussfesseln nun selbst.

Seit Anfang September werden fünf Typen von Fussfesseln ausprobiert, ab Ende Jahr wird der Versuch dann ausgewertet und Probleme behoben. Ab Frühling 2015 soll dann der Test mit straffälligen Jugendlichen beginnen können.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Das kommt einem vor, wie Tierversuch für Medizin am Menschen. Die gesunden Versuchstiere erleiden Torturen, die man den Menschen nicht zumutet. So ist es mit den Fussfesseln. So werden die Fussfesseln an unschuldigen Mitarbeitenden getestet, die dann eventuell schmerzhafte Spuren hinterlassen, welche den Straftätern nicht zugemutet werden dürfen.
    1. Antwort von Benito Boari , St. Gallen
      Wären Sie allenfalls bereit, eine Schreibfessel zu testen, Frau Zelger?
    2. Antwort von M. Kaiser , Rebstein
      Liebe Frau Zelger, sie sehen in der Tat, mit sehr viel Humor , auch in dieser Aktion, des Pudels Kern - habe herzlich gelacht über ihr berechtigtes Mitleid mit den unschuldigen Probanden . Anstatt die Bösen im Innenhof ein par km damit trampen lassen . Lach immer noch .