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Legende: Audio Die Bürgerlichen fordern eine Steuerreduktion. Stadtrat Daniel Leupi und Rot-Grün sind dagegen. abspielen. Laufzeit 02:01 Minuten.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 20.06.2019.
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Rechnung 2018 Was tun mit dem vielen Geld in der Stadt Zürich?

  • Der Gemeinderat hat die Rechnung 2018 deutlich mit 102 Ja- zu 15 Nein-Stimmen angenommen.
  • Der Überschuss beträgt 107, 8 Millionen Franken.
  • Die bürgerlichen Parlamentarierinnen und Parlamentarier möchten die Steuern senken, die linke Ratsmehrheit ist dagegen.

FDP und SVP halten eine Steuersenkung um mindestens drei Prozentpunkte für angebracht. Es sei an der Zeit, dass die steuerzahlenden Mitbürgerinnen und Mitbürgern in ihrem eigenen Portemonnaie spürten, dass sie zum Wachstum der Stadt beitragen, erklärte Severin Pflüger, der Fraktionschef der FDP.

Es ist an der Zeit, dass auch ich vom Wachstum profitiere.
Autor: Severin PflügerFraktionschef FDP

Die Mitteparteien und Rot-Grün lehnten eine Steuersenkung ab. Der Gewinn müsse für gezielte Investitionen in Wohnungen, Velorouten und den Klimaschutz verwendet werden. Dadurch werde Zürich ein attraktiverer Ort. Ausserdem müsse die Stadt nach aussen verlässlich sein, erklärte SP-Gemeinderat Florian Utz. Es bringe nichts, den Steuerfuss jedes Jahr zu ändern.

Mal 113 Prozent, dann wieder 126 Prozent. Die Wirtschaft braucht Verlässlichkeit.
Autor: Florian UtzGemeinderat SP

Auch Finanzvorstand Daniel Leupi (Grüne) lehnte eine Steuersenkung in seinem Votum ab. Die Finanzpolitik der Stadt sei auf Langfristigkeit und Stetigkeit ausgerichtet. Langfristig wolle man Schulden abbauen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Singer  (P.S.)
    Mehr Investitionen in den Wohnbau wären sinnvoll. Einerseits sinken die Mietpreise auf dem Markt, wenn das Angebot steigt und andererseits wird Zersiedelung verhindert, wenn mehr in der Stadt gebaut wird.
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  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Wie wärs mit Schulden abbauen, auch wenn kaum mehr Zinsen bezahlt werden müssen? Dazu noch freiwillige Reserven anlegen. Ich behaupte mal, dass die Wirtschaft nicht dauernd boomt. Es sei denn, man stellt tatsächlich hunderte von Hochhäusern hin und reisst alles was älter als 20 Jahre ist rundherum ab.
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