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Zürich Schaffhausen Rita Fuhrer will nicht Ständerätin werden - SVP sucht Ersatz

Die ehemalige Zürcher Regierungsrätin hat der Zürcher Parteileitung eine Absage gegeben. Sie möchte nicht mehr zurück in die Politik, begründet Rita Fuhrer ihren Verzicht auf eine Ständeratskandidatur im kommenden Jahr. Eine Findungskommission sucht nun nach einem neuen Kopf für die kleine Kammer.

Die frühere SVP-Regierungsrätin Rita Fuhrer an einer Medienkonferenz.
Legende: Rita Fuhrer (links) möchte nicht Zürcher Ständerätin werden. Die SVP-Parteileitung zeigt Verständnis für den Entscheid. Keystone

Die Medienmitteilung der Zürcher SVP fällt knapp aus. Rita Fuhrer verzichte auf eine Ständeratskandidatur, heisst es. Eine Findungskommission sei eingesetzt, um dem Kantonalvorstand einen oder mehrere Wahlvorschläge zu unterbreiten. Man habe grossen Respekt und Verständnis für die Nicht-Kandidatur von Fuhrer, heisst es im Communiqué weiter. Der «sehr beliebten früheren Regierungsrätin» wünsche man alles Gute.

Die frühere Volkswirtschaftsdirektorin war die Kronfavoritin der Zürcher SVP. Die 61-jährige Rita Fuhrer begründet ihren Verzicht auf Anfrage damit, dass sie ihr «neues Leben» weiterführen und nicht mehr in die Politik zurück wolle. Sie geniesse es, heute über «etwas mehr Lebensqualität, Spontaneität und mehr Zeit für die Familie» zu verfügen.

Ein «grosser Namen» muss her

Die Zürcher SVP-Parteileitung stellt auch nach Fuhrers Absage klar: Als wählerstärkste Partei im Kanton trete sie auf jeden Fall bei den Ständeratswahlen im Herbst 2015 an. Klar ist, eine profilierte Persönlichkeit ist dafür gefragt. Denn die Konkurrenz ist gross. Für die Nachfolge von FDP-Ständerat Felix Gutzwiller hat sich Nationalrat Ruedi Noser bereits in Position gebracht. Bei der SP hat Nationalrat Daniel Jositsch sein Interesse angemeldet. Und einiges deutet darauf hin, dass auch GLP-Ständerätin Verena Diener nochmals antreten wird.

Als mögliche neue Kandidatin wird die Winterthurer SVP-Nationalrätin Natalie Rickli gehandelt. Sie ist die populärste Zürcher Politikerin in Bern und wurde 2011 mit dem besten Resultat überhaupt gewählt. Ob sie an einer Ständeratskandidatur interessiert ist, ist allerdings offen. Sie feiert am heutigen Mittwoch Geburtstag und war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von ewr mueller, baden
    Vielleicht muss die Zürcher SVP das Ohr an Volkes Stimme halten und gut hinhören. Wenn das Volch ruft: "Wir wollen Christoph Blocher als Ständerat!", kann dann Christoph Blocher sagen, die Arbeit im Parlament sei Zeitverschwendung? Wenn das Volch es will und bekundet, es brauche Ihn, kann Christoph Blocher gar nicht anders wie hinstehen und den Willen vom Volch ernst nehmen. Auch wenn Er selber es lieber gar nicht möchte. Aber Er muss aus moralischer Verpflichtung den Auftrag vom Volch annehmen.
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  • Kommentar von M. Maruhn, Düren
    Nach intensiver Recherche, erscheint ein exorbitanter Name in der Öffentlichkeit, für Besetztung als Ständeratskandid/in " Brassica Oleracea " . Die sympatisch- ehrliche Art, die Würdigung seiner ehrenvollen Verdienste als Mittler sowie Konsensbildner und der wichtige Impulsgeber durch herausragende Kompetenz, sind die Garantien dafür.
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Es ist begreiflich, dass Rita Fuhrer nicht als Kandidatin für den Ständerat antreten möchte, leidet sie doch an einer schweren Krankheit und wäre in diesen Amt wohl zu stark überfordert. ich wünsche der ehemaligen, sehr engagierten und geschätzten Politikerin Frau Fuhrer alles Gute und hoffe, dass die SVP eine andere ebenbürtige Kandidatur für den SR findet
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    1. Antwort von Benjamin Rapold, Heimberg
      Liebe Frau Zelger, Hoffentlich haben Sie das Interview auch gehört, gesundheitlich geht es Frau Fuhrer wieder sehr gut, hoffe dass es auch Ihnen gut geht :) eine schöne Woche!
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