Rohre und Autozubehör von Georg Fischer sind gefragt

Der Schaffhauser Industriekonzern Georg Fischer hat im letzten Jahr Umsatz und Auftragseingang leicht erhöhen können. Der Gewinn legte überproportional zu. Trotz Frankenschock sind die Auftragsbücher voll.

GF-Mitarbeiter misst mit einer Schublehre ein Rohrstück aus Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Rohrleitungssysteme sind die profitabelste Sparte von Georg Fischer. Keystone

Der Konzernchef von Georg Fischer, Yves Serra, blickt zuverischtlich in die Zukunft: «Die Nachfräge läuft ordentlich, die Weltwirtschaft ist einem guten Zustand, die Auftragsbücher sind voll und darum muss man positiv bleiben für 2015.»

Auch der Standort Schweiz sei gut ausgelastet. Trotzdem investiert GF seit Jahren in Märkte ausserhalb von Europa und baut vor allem in China Arbeitsplätze auf.

Arbeitsplätze in der Schweiz nicht gefährdet

Trotzdem geht Serra davon aus, dass die Arbeitsplätze in der Schweiz nicht gefährdet sind. Denn der Ausbau des aussereuropäischen Geschäfts helfe die Arbeitsplätze in der Schweiz zu sichern.

Arbeitszeiten erhöht

Im laufenden Jahr soll der Konzern trotz Frankenstärke noch profitabler werden. Auf die Aufwertung des Frankens hat Georg Fischer bereits reagiert und die wöchentliche Arbeitszeit in den Schweizer Werken auf durchschnittlich 44 Stunden erhöht.

Und das sind die wichtigsten Kennzahlen für das vergangene Geschäftsjahr:

  • Der Umsatz erhöhte sich um 1 Prozent auf 3,8 Mrd. Franken.
  • Der Auftragseingang legte gleich stark auf 3,84 Mrd. Franken zu.
  • Der Reingewinn dagegen stieg überproportional um 34 Prozent auf 195 Mio. Franken. GF begründet dies unter anderem mit dem Verkauf einer nicht betriebsnotwendigen Liegenschaft.