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Zürich Schaffhausen Rudolf Elmer zieht vor Bundesgericht

Der selbsternannte Whistleblower akzeptiert das Urteil des Zürcher Obergerichts vom vergangenen Dienstag nicht. Er hatte 14 Monate bedingt wegen Drohung, versuchter Nötigung und Urkundenfälschung erhalten. Vom Vorwurf der Bankgeheimnisverletzung war er freigesprochen worden.

Ein Mann kneift den Mund zusammen, vor ihm diverse Mikrofone
Legende: Ist nicht zufrieden mit dem Urteil des Zürcher Obergerichts: Rudolf Elmer. Keystone

Rudolf Elmer sei von der Schwestergesellschaft der Bank Julius Bär auf den Cayman Islands angestellt gewesen. Damit habe er das Schweizer Bankgeheimnis nicht verletzten können, urteilte das Zürcher Obergericht.

Trotz dieses für Rudolf Elmer günstigen Urteils zieht der ehemalige Banker es weiter. Er bestätigte einen Bericht der «Sonntagszeitung». Denn die Strafe, die das Obergericht verhängt hat, ist trotz der Freisprüche im Hauptanklagepunkt härter als die Strafen der Vorinstanz. Wegen Drohung, versuchter Nötigung und Urkundenfälschung erhielt Rudolf Elmer vom Obergericht 14 Monate bedingt.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Yvonne Scherrer (Heidi123)
    Wer sich den DOK von Rudolf Elmer angeschaut hat, sieht das total anders. Es ist einfach lächerlich, wie weit diese Strafverfolgung von Herrn Elmer andauert. Die Banken haben nach wir vor viel Macht, zu viel Macht!?
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    1. Antwort von Jürg Sand (Jürg Sand)
      Yvonne Scherer, da sind Sie einem echt linkslastigen und entsprechenden einseitig falschen Film aufgesessen! Der Richter sagte dem Angeklagten klipp und klar: "Sie sind kein Wisthleblower, Sie sind ein gewöhnlicher Krimineller." Er wiederholte den Satz sogar. Er betonte auch, dass sich das Gericht nicht durch die "prozessbegleitende Öffentlichkeitsarbeit" beeinflussen lasse. Damit sind solche Filme und Tagi-Artikel gemeint!
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  • Kommentar von Daniel Kellerhals (Daniel Kellerhals)
    Es ist sehr zu hoffen, dass das BG das anders sieht und denn man wegen Verrat und Diebstahl massiv stärker bestraft, mindestens unbedingt.
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