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Zürich Schaffhausen Rund 18 Prozent der Zürcher Kinder fahren mit dem Velo zur Schule

Vor allem Schulkinder auf dem Land und solche in der Oberstufe nutzen das Velo für den Schulweg. Dies zeigt eine Umfrage des Zürcher Amts für Verkehr. Dieses möchte, dass möglichst viele Kinder den Schulweg mit dem Velo zurücklegen.

Jugendlicher fährt mit seinem Velo über die Strasse.
Legende: Je schlechter das ÖV-Angebot, desto mehr Kinder nutzen das Velo. Colourbox

Seit 2010 verfolgt der Kanton Zürich ein sogenanntes Veloförderprogramm. Mit verschiedenen Massnahmen sollen mehr Leute zum Velofahren motiviert werden. Im Fokus stehen unter anderem die Schulkinder. In einem ersten Schritt hat das Amt für Verkehr eine Umfrage bei Schulleitern und Verkehrsinstruktoren gemacht, um herauszufinden, welche Schülerinnen und Schüler heute schon mit dem Velo zur Schule fahren.

Wie der Sprecher des Amtes Anselm Schwyn gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» erklärte, habe man festgestellt, «dass in der Oberstufe (...) und in den ländlichen Gegenden viel mehr mit dem Velo gefahren wird.» Ein Grund dafür sei sicher das ÖV-Angebot, welches in den städtischen Gebieten viel grösser ist. Unter dem Strich würden rund 18 Prozent aller Schülerinnen und Schüler im Kanton Zürich mit dem Velo zur Schule fahren.

Für das Amt für Verkehr genügt das noch nicht. Laut Schwyn möchte man nun auf Grund dieser Umfrage mögliche Ansätze und auch Empfehlungen ausarbeiten, damit sich noch mehr Kinder entscheiden, den Schulweg mit dem Velo zurück zu legen. Schliesslich sei dies auch eine Investition in die Zukunft. «Wer in der Jugend das Velo nutzt, nutzt es auch später», so das Fazit von Schwyn.

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