S-Bahn Ausbau: Eine Bewerbung für 2,5 Milliarden Franken

Der Brüttenertunnel oder ein Ausbau des Bahnhofs Stadelhofen - verschiedene Ausbauprojekte des Zürcher Verkehrsverbunds sind nur mit Hilfe von Bundesgeldern möglich. Deshalb fordert der ZVV rund 2,5 Milliarden Franken vom Bund.

Viele Passagiere am Bahnhof Stadelhofen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ein viertes Gleis am Bahnhof Stadelhofen soll Entlastung bringen. Keystone

Seit vier Jahren arbeitet der Zürcher Verkehrsverbund an diesem Projekt. Nun ist es fertig und kann beim Bund eingereicht werden. Thomas Kellenberger vom ZVV ist zuversichtlich, dass der Bund die nötigen Gelder auch spricht. «Die Projekte sind beim Bund sehr gut positioniert» erklärt Kellenberger seine Zuversicht, und «der Bund hat anerkannt, dass in Zürich und Winterthur Probleme herrschen, was die Mobilität angeht».

Schlüsselelemente in diesem Ausbaukonzept für 2030 sind der Brüttenertunnel zwischen Zürich und Winterthur sowie ein viertes Gleis am Bahnhof Stadelhofen. Insgesamt fordert der ZVV dafür 2,5 Milliarden Franken vom Bund.

Express S-Bahn

Um der steigenden Nachfrage bis 2030 gerecht zu werden, plant der ZVV nebst diesen konkreten Projekten auch ein grundlegend neues Verkehrskonzept. So soll das ZVV-Netz in eine innere S-Bahn und eine äussere Express-Bahn aufgeteilt werden. Im Kernnetz verkehren die Züge öfter, und sie sind vor allem mit Stehplätzen und vielen Türen ausgestattet. Gebiete, die etwas weiter von den grossen Zentren entfernt sind, werden mit Express-S-Bahnen verbunden.