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Frühere Ernte: So überlisten die Winzer die Kirschessigfliege
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Schädlinge in Zürcher Reben Die Kirschessigfliege macht den Rebbauern das Leben schwer

Seit ein paar Tagen läuft die Weinlese. Vor allem die weissen Trauben werden geerntet, zum Beispiel Rysling-Sylvaner oder Müller-Thurgau.

Grosse Mengen, gute Qualität

Die Erntemenge sei leicht überdurchschnittlich, sagt Michael Gölles von der Fachstelle Rebbau der Kantone Zürich, Schaffhausen und Thurgau in einer ersten Zwischenbilanz. Die Qualität sei auch gut, allerdings seien die Zuckergrade nicht ganz so hoch wie im grandiosen Jahr 2018.

Die Qualität ist gut, aber der Alkoholgehalt ist nicht so hoch wie im Jahr 2018.
Autor: Michael GöllesLeiter Fachstelle Rebbau

Für die Weinbauern sei der Hitzesommer 2018 extrem gut gewesen, ein «Hit». Der Wein mit Jahrgang 2019 dürfte daher kaum besser sein als der Wein aus dem Jahr 2018. Trotzdem erwartet Gölles einen guten Jahrgang 2019, einfach nicht mit so hohem Alkoholgehalt wie 2018.

Kirschessigfliege an den roten Trauben

Die gefürchtete Kirschessigfliege hat es vor allem auf die roten Trauben abgesehen, die später geerntet werden. Betroffen ist vor allem der Blauburgunder. Die Kirschessigfliege legt ihre Eier in die Trauben und dadurch wird der Wein sauer. 2014 gab es deshalb grosse Ausfälle bei der Traubenernte. Dieses Jahr sei es bei weitem noch nicht so schlimm, so Gölles. Zudem sei man schlauer als vor fünf Jahren, man habe gelernt mit dem Schädling umzugehen.

Wir haben gelernt mit der schädlichen Kirschessigfliege umzugehen.
Autor: Michael GöllesLeiter Fachstelle Rebbau Strickhof

Eine Massnahme sei, dass die Trauben des gefährdeten Blauburgunders früher geerntet würden. Ein paar Tage eher als in früheren Jahren. Gölles geht also davon aus, dass die Schäden der Kirschessigfliege weniger gross sind als noch vor fünf Jahren.

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