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5 Fragen und Antworten zur neuen Maskenpflicht
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 26.08.2020.
abspielen. Laufzeit 01:15 Minuten.
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Schärfere Corona-Regeln Maskenpflicht in Zürich: Das gilt ab Donnerstag

Ab Donnerstag gilt in Zürcher Läden eine Maskenpflicht. Die Zürcher Regierung will damit verhindern, dass der Kanton Zürich zum Corona-Risikogebiet wird. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten.

Wo muss zwingend eine Maske getragen werden? Bis anhin galt die Maskenpflicht nur in öffentlichen Verkehrsmitteln. Neu dazu kommen alle Läden und Einkaufszentren. Dazu gehören sowohl Supermärkte, Kleiderläden als auch kleine Bäckereien und Bücherläden.

Die neuen Massnahmen gelten aber nicht für alle öffentlichen Räume. Im Flughafen, an Bahnhöfen, in Bank und Post gilt weiterhin keine Maskenpflicht.

Frau auf Rolltreppe mit Maske in der Migros
Legende: Als zweiter Deutschschweizer Kanton führt Zürich ab Donnerstag eine Maskenpflicht in Läden ein. Keystone

Wer muss keine Maske tragen? Drei Personengruppen sind von der Maskenpflicht ausgenommen. Das sind zum einen Kinder unter zwölf Jahren und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können. Ausserdem von der Pflicht ausgenommen ist das Personal von betroffenen Betrieben, sofern es durch eine physische Abtrennung (z.B. Plexiglasscheibe) geschützt ist.

Welche neuen Regeln gelten in Restaurants? Die Restaurants im Kanton Zürich sind neu verpflichtet, Kontaktdaten von ihren Gästen aufzunehmen. Bisher war das freiwillig. Bei Familien und Gruppen genügt es, wenn eine Person ihren Kontakt angibt. So soll das Contact Tracing erleichtert werden.

Welche neuen Regeln gelten in Clubs? Neu sind in Clubs nur noch 100 Personen erlaubt, inklusive Personal. Dazu gehören auch Sicherheitsleute und Barmitarbeiter. Wenn es einen Aussenbereich gibt, sind 300 Personen erlaubt.

Die Bar- und Clubkommission Zürich empfiehlt eine Maskenpflicht bei Partys mit mehr als 100 Personen einzuführen.

Maskenpflicht in Zürcher Clubs empfohlen

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Maskenpflicht in Zürcher Clubs empfohlen

Zürcher Clubs sollen ab Donnerstag eine Maskentragepflicht bei Partys mit mehr als 100 Personen einführen. «Ohne Maske – keine Party», dies empfiehlt die Bar- und Clubkommission Zürich (BCK). Den Gästen werden vor Ort Gesichtsmasken zur Verfügung gestellt. Sie dürfen diese aber auch selbst mitbringen, teilte die BCK mit. Bei Verstössen soll wie im öffentlichen Verkehr oder in Geschäften die Polizei zur Durchsetzung hinzugezogen werden.

Laut BCK wird erst die Erfahrung der nächsten Wochen zeigen, welche wirtschaftlichen Folgen diese Verschärfung mit sich bringt. Unsicher sei, ob die Gäste bereit seien, eine Maske zu tragen. Schliesslich würden sie den Club oder das Konzert freiwillig besuchen.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 26.08.20, 12:03 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Beerli  (swissneutro)
    Bisher konnte ich mich immer davor drücken, aber ab heute bin ich in der Realität angekommen. Ich war in der Migros. Etwa 10 Minuten. Die Maske zum ersten Mal auf. Schnell wird's warm, durch das Ausatmen. Wie man sich an so eine Behinderung gewöhnen kann, ist mir schleierhaft.

    Das Personal tut mir echt leid! Denn das ist keine winzige Einschränkung! Einkaufen wird für mich ab sofort, und vielleicht auch für lange Zeit, zur mühsamen, möglichst kurzer Verweildauer führen.
  • Kommentar von Eva Wädensweiler  (E. W.)
    Den Clubs wird es empfohlen, den Geschäften diktiert.
    Daran kann man erkennen, wer die stärkere Lobby bei den Behörden hat.
  • Kommentar von Ernst Bachofner  (ebacho)
    10000.00 fr busse. Wo sind wir eigentlich angelangt. Gehts noch.
    1. Antwort von Margrit Holzhammer  (Margrit Holzhammer)
      10'000 Franken!!! Sind eigentlich alle durchgeknallt?
    2. Antwort von SRF News editor
      @Margrit Holzhammer Bei den 10'000 Franken handelt es sich um die Maximalbusse, die in der Verordnung vorgesehen ist. In dieser Verordnung ist ebenfalls geregelt, wie sich Betriebe und Restaurants verhalten müssen. Höhere Bussen werden normalerweise verordnet, wenn Gwerbebetriebe Verordnungen nicht befolgen. Es handelt sich um keine Ordnungsbusse, die Höhe der Busse legt also die Staatsanwaltschaft oder die Gerichte fest. Wenn jemand einfach keine Maske trägt, wird er sicherlich nicht mit 10'000 Franken gebüsst werden.