Schaffhausen im Festival-Fieber

Zum siebten Mal lockt Schaffhausen mit dem Festival «Stars in Town» Tausende Musikfans in die Altstadt. Dem Zürcher Musiker Nickless fällt die Ehre zu, das fünftägige Festival zu eröffnen.

Nickless mit Mütze voll konzentriert beim Soundcheck mit seiner Band am Stars in Town. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nickless (mit Mütze) voll konzentriert beim Soundcheck mit seiner Band am Stars in Town. SRF

Kurz bevor das Musikfestival «Stars in Town» in der Schaffhauser Altstadt eröffnet wird, spürt Medienchef Urs Peter Naef nur noch eine «grosse, grosse Freude, dass es losgeht». In den letzten Monaten und Wochen war die Anspannung spürbar, denn es gab viele Neuerungen umzusetzen.

Star des Abends ist der 20-jährige Zürcher Musiker «Nickless». Er wird als neuer Bastian Baker gehandelt, in der Schweiz hat er den Durchbruch geschafft. Er erhielt den «Swiss Music Award», seine Hits werden in den Radios rauf und runter gespielt. Starallüren hat er trotzdem nicht, nach dem Konzert ist er beim Verladen und Aufräumen mit dabei. Und er ist bescheiden, nimmt jeden Auftritt ernst:

«  Es kann auch eine Veloständer-Einweihung in Bütschwil sein. Wir haben einfach Spass am Musik machen. »

Nickless
Zürcher Musiker

Das Festival «Stars in Town» kannte er bis jetzt nur vom Hörensagen. «Ich war noch nie da, hab immer nur Bilder gesehen. Umso schöner für mich, es jetzt zu erleben und gleich spielen zu dürfen.»

Neu läuft das Festival von Dienstag bis Samstag, es wurde also um einen Tag vorverschoben. «Traditionell gehen die Schaffhauser am Sonntag nicht unbedingt in den Ausgang», begründet Naef die Massnahme. Der Sonntag sei der klassische Familientag.

Ticketverkauf auf gutem Weg

Ob wieder so viele Tickets verkauft werden wie im letzten Jahr, ist noch offen: «Letztes Jahr war jeder Abend ausverkauft, das haben wir noch nicht erreicht.» Die Verkäufe seien jedoch auf gutem Weg.

Auf dem Herrenacker gibt es mehr Platz, denn die Toiletten wurden versetzt. Ausserdem sind es keine Toi-Toi-Häuschen mehr, sondern richtige Toiletten mit Wasserspülung und Lavabo. Und nebst mehr Komfort gibt es mehr Musik: Denn auch wer kein Ticket hat, ist vom Musikgenuss nicht ausgeschlossen: Neu gibt es Gratis-Konzerte auf dem Fronwagplatz von 16:30 bis 22 Uhr.