Schaffhausen verzichtet vorerst auf ein Feuerverbot

Trotz Regens während der letzten zwei Tagen, bleibt die Waldbrandgefahr in der Region erheblich. Auf ein Feuerverbot, wie es andere Kantone bereits verhängt haben, verzichten Zürich und Schaffhausen aber vorderhand.

Plakat an einem Baum, das vor der Waldbrandgefahr warnt. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im Kanton Graubünden gilt bereits ein absolutes Feuerverbot im Wald und in der Nähe eines Waldes. Keystone

Die Schweizer Karte auf der Internetseite des Bundesamtes für Umwelt ist praktisch vollständig schwarz und grau eingefärbt. In den meisten Kantonen herrscht ein Feuerverbot. Nur einige wenige Kantone, darunter Zürich und Schaffhausen, leuchten noch gelb.

Hier ist die Waldbrandgefahr erheblich. Das heisst, Feuer im Freien sind nach wie vor erlaubt, es ist aber Vorsicht geboten. Der Zeitpunkt für ein Verbot sei noch nicht gegeben, erklärt der Staatschreiber von Schaffhausen, Stefan Bilger, auf Anfrage des «Regionaljournals Zürich Schaffhausen»: «Der Regen der letzten zwei Tage hat zu einer Entschärfung beigetragen. Das führt dazu, dass wir bei der Gefahrenstufe 3 «erheblich» bleiben können.»

Wenn Regen entspannt

Zurzeit ist auch das Verbrennen von Feuerwerk noch erlaubt. Ob dies bis zum kommenden Wochenende des 1. Augusts so bleibt, kann Bilger noch nicht versprechen: «Wir entscheiden definitiv am kommenden Montag.» Über das Wochenende sei aber Regen angesagt und somit seien die Chancen gut, dass sich bis zum 1. August nichts an der Situation ändert. Dem Abfeuern von Raketen und Böllern im Kanton Zürich und Schaffhausen stünde dann nichts mehr im Weg.

(meim;meys; Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 12:03)