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Zürich Schaffhausen Schaffhauser Wirtschaft ist unter Druck

Der Wirtschaftsmotor im Kanton Schaffhausen kommt im nächsten Jahr ins stottern. Das zeigt eine Umfrage der Industrievereinigung Schaffhausen und des Gewerbeverbandes. Trotzdem: Alarmiert ist man deswegen noch nicht.

Legende: Audio «Die Industrie hat ihre Hausaufgaben gemacht» (20.11.2014) abspielen. Laufzeit 06:48 Minuten.
06:48 min, aus Regi ZH SH vom 20.11.2014.

Das Stimmungsbarometer der Schaffhauser Wirtschaft sinkt. Besonders beim Gewerbe sind die Aussichten fürs kommende Jahr schlechter als noch vor einem Jahr. Das zeigt die jüngste Umfrage des Gewerbeverbandes und der Industrievereinigung (IVS) für den aktuellen Konjunkturbericht. Der Präsident der IVS, Giorgio Behr schlägt deshalb noch nicht Alarm.

Trotzdem gibt er zu Bedenken: Im Gewerbe rechne man im kommenden Jahr eher mit einem Stellenabbau und in der Industrie dürfte es sicher keinen Ausbau geben. Insbesondere jene Firmen, die im Baugewerbe tätig sind, schauen pessimistisch in die Zukunft.

Als besonders belastend erwähnt die Baubranche und das Gewerbe die Nähe zu Deutschland. «Der Preisdruck ist enorm gross», stellt Barbara Müller, Präsidentin des Gewerbeverbandes, fest. Das Gewerbe wolle deshalb nach Marktlücken suchen und investieren. Dies sei die einzige Lösung, ist Müller überzeugt.

Bereich Pflege wächst

Alarmierend auf Seite Industrie findet der Präsident der IVS Girgio Behr, dass die einzige Branche die wächst, das Gesundheitswesen ist. Dieser Bereich wachse nicht, weil plötzlich mehr Medikamente oder ähnliches produziert würden, sondern weil immer mehr Leute gepflegt werden müssen. Dies belaste vor allem den Staat und die Gesellschaft, warnt Behr.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Maurer, Flurlingen
    @Huber, wohl gar nichts kapiert? Bin in SH aufgewachsen! SH hat sich wirtschaftlich gut entwickelt, aber in allen anderen Bereichen verloren! Schon mal gehört, dass das Leben nicht nur aus Geld und Arbeiten besteht? Wir können in der Region und in der ganzen Schweiz ganz getrost auf mindestens 20% der zuletzt gekommenen Menschen verzichten. Somit bliebe auch genug Arbeit übrig. Für das kleine Paradies und gegen Grossstadt-Wahn mit Parkuhren auf dem Land und Staus an allen Ecken. Ecopop ein Muss!
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    1. Antwort von Toni Huber, Wil
      Peter Maurer, auch wenn ich nicht in SH lebe so ist eines ganz sicher. Ihre Aussage ist derart falsch, dass sie nicht umkommentiert bleiben darf. SH hat wirklich kein Bevölkerungswachstum,welches ihre Aussage rechtfertigen würde. Die Stadt rechnet mit ca. 200 Personen p.a., was nicht immer erreicht werden konnte. Ausserdem hat SH ein strukturelles Problem, wirtschaftlich hat SH eben nichts gewonnen, denn das Holdinggesetz greift nicht mehr = Abwanderung der Firmen! ECOPOP NEIN,sonst groundet SH!
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  • Kommentar von Toni Huber, Wil
    Und jetzt wollen die ECOPOP Initianten diese Wirtschaft mit einer unseligen Initiative noch zusätzlich schwächen! Wird die Initiative angenommen, dann werden viele Stellen zusätzlich weg fallen und gerade der Mittelstand und der einfache Arbeiter wird der grosse Verlierer sein! ECOPOP NEIN!
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