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Wenn die Drohne der Feuerwehr den Weg weist
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 13.02.2020.
abspielen. Laufzeit 03:12 Minuten.
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Schneller zum Brandherd Drohnen helfen der Zürcher Feuerwehr im Einsatz

Schutz & Rettung Zürich hat als erste Rettungseinheit der Schweiz Drohnen, die rund um die Uhr einsatzbereit stehen.

Seit Oktober sind zwei Drohnen bei Schutz & Rettung Zürich rund um die Uhr als Unterstützung einsatzbereit. Zwei Drohnen des Typs DJI Matrice 210 V2, ausgestattet mit jeweils einer optischen Kamera und einer Wärmebildkamera. Die Rettungsorganisation hat dafür intern neun Personen als Drohnenpiloten rekrutiert und ausgebildet. Und es mussten die nötigen Sonderbewilligungen eingeholt werden, um auch in Sperrgebieten die Drohne steigen lassen zu können.

Weniger Schäden dank besserer Übersicht

Am Donnerstag stellte Schutz & Rettung Zürich in der Hauptwache der Feuerwehr, der Wache Süd, das neue Hilfsmittel vor. Feuerwehrkommandant Peter Wullschleger hob die vielen Vorteile der Drohne hervor: «Sie hilft uns zum Beispiel, schneller das ganze Ausmass eines Brands zu erkennen. Wir können dank ihr aber auch thermische Messungen machen und womöglich schneller Personen erkennen, die in Not sind.» Das alles führe letztlich dazu, dass weniger Schäden entstünden.

Bei gewissen Einsatzstichworten wird das Drohnenpikett automatisch ausgelöst, die Einsatzleitung kann die Drohne aber auch individuell anfordern. Auch benachbarte Rettungsorganisationen können die Drohne als Unterstützung anfordern, entsprechende Leistungsvereinbarungen wurden bereits abgeschlossen. So flog beispielsweise beim Grossbrand einer Lagerhalle vergangene Woche in Dietikon eine der beiden Drohnen von Schutz & Rettung Zürich mit.

Die Drohnen werden jeweils von den ausgebildeten Piloten vom Boden aus gesteuert und fliegen immer auf Sichtdistanz. Die Anschaffung der beiden Drohnen kostete die Stadt Zürich 25'000 Franken.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Wünschenswert, dass Droneneinsätze nur für solche eingesetzt würden. Doch diese Gadgets werden uns Menschen noch dermassen Kopfzerbrechen verursachen, dass sich die Frage stellt, wie viele Techgadgets, die grosse, grosse Probleme und Gefährdungen erzeugen werden, unsere Zivilisation noch verträgt? WissenschafterInnen und Technokraten tun immer so als gehörten sie zur Gattung "Meine Name ist Hase, ich weiss von nichts"...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen

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