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Finanzsorgen bei werdenden Eltern: Die Stadt Zürich weitet ihr Beratungsangebot aus
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 14.10.2019.
abspielen. Laufzeit 01:49 Minuten.
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Schuldenfalle Schwangerschaft Mit dem ersten Kind wachsen bei Zürcher Eltern die Geldsorgen

Eine Umfrage der Schuldenpräventionsstelle zeigt: Viele Eltern haben Geldsorgen. Die Fachstelle will deshalb reagieren.

Mit der Geburt des ersten Kindes verändert sich das Haushaltsbudget alle Eltern. Höhere Kosten auf der einen und oftmals auch weniger Einnahmen auf der anderen Seite können das Geld knapp werden lassen. Eine Umfrage der Zürcher Schuldenpräventionsstelle bei rund 200 werdenden Eltern zeigt nun: Dieser Umstand bereitet vielen Zürcher Elternpaaren Sorgen.

  • 7 von 10 Eltern gaben an, dass sie künftig weniger Geld haben werden.
  • 6 von 10 Eltern machten sich Sorgen, weil sie künftig weniger Geld haben.
  • Nur gut 4 von 10 Eltern erstellen jedoch ein Haushaltsbudget.

Die Sorgen der Eltern sind begründet: Aufgrund der Geburt des Kindes reduzieren Eltern oftmals das Arbeitspensum und verdienen daher weniger. Und gleichzeitig steigen die Ausgaben – von Windelkosten über die ausserfamiliäre Betreuung bis hin zu einer grösseren Wohnung, die eventuell nötig wird. Fachleute rechnen mit Mehrkosten von 300 bis 400 Franken pro Monat und Säugling.

Beratungsangebot für werdende Eltern

Viele werdende Eltern verzichten allerdings auf eine realistische Budgetplanung, wie die Schuldenpräventionsstelle am Montag mitteilte. Und sie kompensieren das fehlende Einkommen auch nicht. Aus der Studie geht weiter hervor, dass sich Eltern mehr Unterstützung erhoffen – vor allem finanzieller Natur. Die Schuldenprävention will deshalb ihr Angebot ausbauen. Bisher beriet sie vor allem Jugendliche, künftig will sie auch werdende Eltern unterstützen. Dazu würden nun entsprechende Massnahmen geplant.

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