Schulhausbrand? «Eva» hilft

Besonders gut vorbereitet sein - in der Hoffnung, dass der Ernstfall nicht eintrifft. Das ist die Devise der Schule in Thayngen. Gemeinsam mit der Feuerpolizei hat sie deshalb den Notfallkoffer «Eva» für Krisensituationen, etwa einen Brand, entwickelt. Am Montag war «Eva» zum ersten Mal im Einsatz.

Schülerinnen sitzen in einer Turnhalle, an ihnen läuft ein Mann mit einem roten Koffer vorbei. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Kein echter Ernstfall: Die Schülerinnen und Schüler in Thayngen testen den Eva-Koffer. SRF

Eine Leuchtweste, ein rotes Alarmhorn und eine Namensliste. Das findet man, wenn man den Notfallkoffer «Eva» öffnet. Nicht gerade viel: «Das ist zentral. Wenn der Koffer zu kompliziert wäre, wäre er unpraktisch», sagt Aldo Malagoli, Schulleiter der Schule Thayngen, im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

Der Koffer dient den Lehrerinnen und Lehrern, das Schulhaus bei einem Brand effizient zu evakuieren, die Schülerinnen und Schüler zu sammeln und sicherzustellen, dass alle erfasst sind. Denn: «Für Eltern ist es zentral, dass ihr Kind in Sicherheit ist. Das müssen wir wissen», sagt Malagoli.

In allen Schaffhauser Schulen

Die Schule Thayngen hat den Notfallkoffer gemeinsam mit der Feuerpolizei des Kantons Schaffhausen entwickelt. «Eva» hängt nun in jedem Schulzimmer. «Der Aufwand, ihn mitzunehmen, ist minimal», sagt Malagoli. Und genau deshalb soll er im Notfall helfen, Panik zu vermeiden. «Eva» steht ab sofort allen Schaffhauser Schulen zur Verfügung.