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Schussabgabe auf der Wache
Aus Schweiz aktuell vom 17.05.2013.
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Zürich Schaffhausen Schwerverletzter Soldat nach Schiessunfall in Dübendorf

Aus der Dienstwaffe eines Durchdieners hat sich aus unbekannten Gründen ein Schuss gelöst. Dadurch wurde ein Wachsoldat schwer verletzt und liegt zurzeit im Spital.

In der Nacht vom 16. auf den 17. Mai wurde auf dem Flugplatz Dübendorf ein Wachsoldat der Armee schwer verletzt. Beim Wachdienst löste sich aus noch unbekannten Gründen ein Schuss aus der Dienstwaffe eines anderen Wachsoldaten und verletzte den Mann schwer am Oberkörper. Sein Zustand ist stabil. 

Audio
Schiessunfall in Dübendorf (Sabine Meyer, 17.5.2013)
01:39 min
abspielen. Laufzeit 1 Minute 39 Sekunden.

Waffenbefehl: Pistole ist untergeladen

Weshalb es zur Schussabgabe kam, ist derzeit noch unklar. Klar ist jedoch, dass die Pistole während des Wachdienstes untergeladen, das heisst ohne Ladebewegung getragen werden muss, wie Laurent Savary, Stv Chef Kommunikation Luftwaffe, auf Anfrage bestätigt. Die Durchdiener auf dem Militärflugplatz Dübendorf befinden sich in der 27. Woche ihres Dienstes. Sie sind speziell ausgebildet und werden als Unterstützung für die zivile Wache des Flugplatzkommandos eingesetzt. Zur Abklärung des Vorfalls hat die Militärjustiz nun eine Untersuchung eingeleitet.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von p.ford , solothurn
    "Klar ist jedoch, dass die Pistole während des Wachdienstes untergeladen ... getragen werden muss..." So wurde es kommuniziert. Aus meiner Erfahrung war das von Wachdienst zu Wachdienst verschieden. Durchgeladen oder Untergeladen obliegt dem Wachtkommandanten, jedoch keiner offiziellen Regelung.
  • Kommentar von m.rieder , Basel
    tragisch für Täter und Opfer. Das hätte nicht sein müssen.Die P75 aka SIG P220 ist eine sichere Waffe. Abgesehen von untergeladen gibt es einen Sicherheitsrast...Der Mensch ist das Problem nicht die Waffe.
    1. Antwort von S. Sugano , Therwil
      @M.Rieder aus Basel: Korrekt, die Waffe ist nur das Werkzeug, ebenso kann man auch ein Messer einen Schraubenzieher zu einem Toedlichen Gegenstand machen. Der Mensch ist, war, und wird es immer sein, welcher das Problem Darstellt. Da nutzen die Besten Haertesten Waffengesetze gar nichts. Wenn einer will, dann tut er, egal wie das Gesetz ist. Es ist leider so, deshalb sollte man bei Anzeichen Sofort reagieren, und meldung machen, bevor es zu Spaet ist.
    2. Antwort von m.rieder , Basel
      "always keep the muzzle pointed in a safe direction" ist eine goldene Regel