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Piktogramm der Sexboxen in Zürich-Altstetten
Legende: Die Sexboxen sollen den Prostituierten mehr Schutz bieten. Tauchen sie dort nicht auf, wird es schwierig. Keystone
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Zürich Schaffhausen Sexboxen in Zürich-Altstetten: Wo sind die Prostituierten?

Drei Monate nach der Eröffnung der Sexboxen zieht die Fachstelle «Isla Victoria» der Zürcher Stadtmission eine durchzogene Bilanz: Bevölkerung besser vor den Auswirkungen des Strassenstrichs geschützt. Noch ungenügend ist der Schutz der Prostituierten. Denn viele von ihnen sind abgetaucht.

Nach der Verlagerung des Strichplatzes nach Zürich Altstetten ist am Sihlquai sofort Ruhe eingekehrt. Längst nicht alle Frauen arbeiten jetzt jedoch in den Sexboxen.

Wohin die Frauen sind, weiss auch Regula Rother von der Fachstelle «Isla Victoria» der Zürcher Stadtmission nicht. Sie befürchtet, dass viele von ihnen in die Illegalität abgetaucht sind und so weiterarbeiten. «So können wir als Beratungsstelle die Frauen schlecht erreichen.»

Mit scharfen Kontrollen vor allem an der Langstrasse hat die Polizei bis jetzt die Bildung einer neuen Szene verhindern können. «Der Schutz der Bevölkerung ist gelungen, derjenige der Prostituierten nicht.» Für Regula Rother ist deshalb die neue Prostitutionsverordnung erst zum Teil erfüllt.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Fadri Pitsch , 8004 Zürich
    @marlene Ziegler Stans. Der Staat ist für vieles zuständig. Bin dafür, dass es mehr Petite Fleur Häuser gibt.Dort sind Kameras die jedes Zimmer beobachten. Diese Frauen vedienen einen staatlichen Schutz. Dass die Stadtmission sich um diese Frauen kümmert ist ehrenhaft. Das ist sicher kein grosses Geschäft. Auch müssen nicht alle Hinterwäldler dieses notwendige Gewerbe verstehen, Herr Jakob Möriken.Die Realität ist eine andere. Persönlich sehe ich immer mehr AG die in der Nacht rumkurven.
  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Wieso muss eigentlich der Staat für die Sicherheit der Frauen finanziell grad stehen. Jedes private Gewerbe ist selbst für die Sicherheit seiner Angestellten verantwortlich. Das soll auch für das älteste Gewerbe aller Zeiten gelten. Oder ist die Prostitution ein staatlich eingerichtetes Gewerbe?
  • Kommentar von Ernst Jacob , Moeriken
    Es geht der Zürcher Stadtmission wahrscheinlich weniger um den Schutz der Bevölkerung, die Leute haben einfach Lunte gerochen und möchten die Angelegenheit Prostitution am liebsten EXKLUSIV unter ihre eigenen Fittiche nehmen. Es gibt so viel Arbeit und damit so viele Job's, die in diesem Bereich noch von öffentlich-rechtlichen zu besetzen sind, der Schutz der Frauen wird vorgeschoben, um den Schutz der eigenen Jobs damit zu rechtfertigen. So zumindest seh ich das, und ich bin nicht der Einzige.