SP-Delegierte haben die Qual der Wahl

Am Samstag entscheiden die Delegierten der SP des Kantons Zürich, wen sie neben Mario Fehr in den Regierungsratswahlkampf schicken wollen. Vier Frauen stehen zur Auswahl - wer am Ende das Rennen macht, ist schwierig vorauszusagen.

Chantal Galladé, Priska Seiler Graf, Jacqueline Fehr, Sabine Sieber Hirschi. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nur eine darf aufs Wahlplakat: Chantal Galladé, Priska Seiler Graf, Jacqueline Fehr, Sabine Sieber Hirschi. Keystone, ZVG

Für die Nachfolge der zurücktretenden SP-Regierungsrätin interessieren sich die gleich vier Kandidatinnen. Es sind die beiden Nationalrätinnen Jacqueline Fehr und Chantal Galladé aus Winterthur, sowie die beiden Kantonsrätinnen Priska Seiler Graf und Sabine Sieber Hirschi. Am Samstag Nachmittag fällt die Entscheidung. Ausschlaggebend sein dürfte auch, wie sich die Vier an der Versammlung präsentieren. Alle werden dort vor den rund 200 SP-Delegierten eine Rede halten.

Fehr und Seiler Graf im Vorteil?

Eine nicht repräsentative Umfrage unter den Delegierten ergibt: Es gibt keine klare Favoritin. Hoch gehandelt werden jedoch Jacqueline Fehr und Priska Seiler Graf.

Jacqueline Fehr darf vor allem auf Stimmen der Juso hoffen und aus dem linken Lager der Partei. Priska Seiler Graf ist bei den Delegierten vom Land gut vernetzt und gilt weit über die Partei hinaus als wählbar.